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Ergebnisse humanitärer Hilfe mit Kampfflugzeugen (Foto: TV)
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Mittwoch, 23.03.2011

Sarkozy verteidigt in Tripolis seine Präsidentschaft

Gisbert Mrozek, Moskau. Auch wenn Sarkozy in Tripolis seine Präsidentschaft verteidigt, ist das noch lange kein Grund, das Abenteuer in der Wüste mitzumachen. Im Gegenteil: prinzipieller Anti-Interventionismus statt "humanitärem" Interventionismus ist angesagt.

Die Duma kritisiert Gaddhafi und fordert Einstellung der Luftangriffe. Dmitri Medwedew bietet sich US-Verteidigungsminister Bob Gates als Vermittler in Libyen an. Wladimir Putin besucht Serbien und erinnert so an die Nato-Angriffe auf Belgrad - und die Folgen dieses Sündenfalls im Nachkriegseuropa.

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Am 24.März 1999 hatten Nato-Luftangriffe auf Belgrad und Jugoslawien begonnen, angeblich um den Menschenrechten auf dem Balkan zum Durchbruch zu verhelfen.

Eines der wichtigsten Ergebnisse war, dass sich der Kosovo von Serbien lossagte - und im Kosovo der weltweit grösste US-Militärstützpunkt errichtet wurde. In Camp Bondsteel sind auf 386 Hektar Fläche 5.000 US-Militärs stationiert - natürlich als Schutzmacht der völkerrechtlich umstrittenen Unabhängigkeit, aber auch mit Blick auf künftige internationale Krisen.

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Weltweit grösste Us-Militärbasis als Ergebnis humanitärer Hilfe


Die US-Militärbasis, die in deutschen Publikationen kaum erwähnt wird, erinnert aber auch nachhaltig daran, dass jenseits aller Menschenrechtsrethorik ganz banale machtpolitische Interessen die Triebkraft aller Militär-Interventionen sind. Man kann das geopolitisch durchdeklinieren, aber auch tagespolitisch.

Intervention in Libyen, um die Krise daheim zu überwinden?


Was ist das Gemeinsame an den drei Ländern, die führend bei den Luftschlägen auf Gaddhafi sind? Frankreich, Gross-Britannien und die USA stecken in innenpolitischen Krisen. Und Sarkozy steht ein schwerer Präsidentenwahlkampf bevor.

Jüngste Meinungsumfragen in den USA ergeben, dass vor Beginn der Libyen-Krise Obamas Politik von bis zu 57% der Wähler abgelehnt und von nur knapp 40% befürwortet wurde. Nach einigen Tagen Militäreinsatzes waren seine Popularitätswerte gestern schon auf 53:46 gestiegen.

Natürlich möchte auch der britische Premierminister David Cameron dem heimischen Wahlvolk zeigen, dass der britische Löwe immer noch Zähne hat, trotz der scharfen Sparmassnahmen.

In Tripolis verteidigt Sarkozy seine Präsidentschaft ...


Besonders schwer aber hat es Nikolai Sarkozy, dessen Partei schon vor den Regionalwahlen am vergangenen Wochenende so weit in der Wählergunst abgesackt war, dass selbst seine Nominierung für die kommenden Präsidentschaftswahlen in Frage stand.

Insgesamt kam seine Partei UMP auf nur 17%, die rechts-konservative Nationale Front auf fast 15%. Umfragen geben Frontfrau Marine Le Pen sogar gute Chancen bei einem Präsidentschaftsduell Sarkozy/Le Pen in 2012.

Da liegt es für Sarkozy nahe, mit Macht die nationale Karte zu spielen. Vorwärtsverteidigung nannte man das bei der Bundeswehr.

... und stürzt sich hektisch in die Feldherrenpose


Das mag vielleicht auch die Hektik erklären, mit der sich Frankreich in das Militärabenteuer in Nordafrika stürzte, ohne ausreichende Vorbereitung, wie sich jetzt herausstellt.

Wenn Sarkozy als strahlender Sieger aus Tripolis zurückkehrt, wachsen seine Chancen in Paris. Aber das Risiko ist hoch, dass es alles für ihn sehr viel schwieriger wird.

Vor allem aber: sind die Sorgen von Cameron und Obama und die neo-bonapartistischen Klimmzüge von Sarkozy ein ausreichender Grund für die Bombardements?

Oder gar für eine Beteiligung an dem Abenteuer des militärischen Interventionismus unter dem Vorwand, Zivilbevölkerung zu schützen?

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Gaddhafi hat wesentlich mehr Unterstützung als erwartet


Zumal ja auch deutlich wird, dass Gaddhafi eben nicht der verrückte und brutale, aber einsame Diktator ist, der im Handstreich gestürzt werden könnte. In Libyen hat Gaddhafi offensichtlich nicht "Krieg gegen das eigene Volk" geführt, sondern es gab bürgerkriegsähnliche Aktionen gegen Aufständische.

Auch die massive militärische "(Entwicklungs-)Hilfe zur Selbsthilfe" hat der Opposition bisher nicht zum Sieg verholfen und wird es wohl auch nicht, wenn der Militäreinsatz nicht weiter eskaliert wird. Und wenn es doch zu einem Einsatz von Bodentruppen kommt, ist auch die Nato-Militärbasis bei Bengasi oder/und Tripolis nicht mehr weit

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Gaddhafi brachte die Wüste zum Blühen


Offensichtlich aber geniesst der Oberst Gaddhafi immer noch relativ breite Unterstützung in der Bevölkerung, weil er in den vergangenen Jahrzehnten die libysche Wüste buchstäblich zum Blühen brachte. Ein Teil des Ölreichtums kam den Menschen zu gute. Und die libyschen Frauen, die sich in der Gaddhafi-Zeit viele Freiheiten erobern konnten, wurden zu einem Motor des libyschen Wirtschaftswunders.

Nur dies erklärt, warum offenbar immer noch viele Menschen in Tripolis Kopf und Kragen riskieren, um gegen die Luftangriffe zu protestieren, statt sie jubelnd zu begrüssen. Jedenfalls werden sie wohl kaum von Gaddhafis (weiblicher) Palastwache dazu getrieben.

Weltweit "Humanitäre Hilfe" durch Militäreinsätze


Auch wenn das politische System Libyens überhaupt nicht europäischen Standards entspricht, auch wenn Gaddhafi politische Gegner drangsaliert oder umbringt, darf auch dies kein Grund für militärisches Eingreifen sein.

Denn wenn es doch ein Grund wäre, dann stünden weltweit Tür und Tor offen für "humanitäre Hilfe" durch Militäreinsätze. Weltweit gibt es dutzende von halb- oder ganz-diktatorischen Staaten und notfalls sorgt eine Medienkampagne recht schnell für das nötige Schurkenstaaten-Image.

Absolution für Lockerbie wieder anulliert?


Nebenbei: die Terroranschläge von Lockerbie 1988 und La Belle 1986, die Gaddhafi zur Last gelegt wurden (und möglicherweise Racheakte für US-Angriffe waren), waren seit 2002 für die USA und die EU kein Hinderungsgrund mehr für die Normalisierung der Beziehungen, für Spitzentreffen und Waffengeschäfte mit dem Oberst.

Anti-Interventionismus, Nichteinmischung und Gewaltverzicht


Egal, wie das libysche Abenteuer endet, es ist höchste Zeit, dem humanitären Interventionismus global einen prinzipiellen "Anti-Interventionismus" entgegenzusetzen und die in den letzten Jahren unterhöhlten UNO-Prinzipien von Nichteinmischung und Gewaltverzicht wieder in ihre Rechte einzusetzen.

Wenn das nicht passiert, dann könnten dem Krieg in Nordafrika in den nächsten Jahren noch einige weitere regionale Kriege folgen. Es gibt bereits jetzt ausreichend viele Konfliktherde in aller Welt.

Und ganz schlimm wäre es eben, wenn einige dieser regionalen Kriegsschauplätze dann zusammenwachsen würden.



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ivanfi 03.04.2011 - 11:36

Wer die wirklichen Schurken der Welt sind?

Die DOKTRIN der Weltbefreiung, unserer Westlichen Gutmenschen, Politiker und Militärs, beruhen auf den Grundsätzen der französischen Revolution, der UN-Menschenrechts-Charta, beruhend auch auf die US-Verfassung, - die sich als unabwendbaren, (eher: zwanghaft neurotischen) Weltpolizisten betrachten - und dafür dazu noch den ganzen Westen zu bündnisverpflichten, - ist FALSCH!

Richtig ist, dass all diese Doktrin-Grundlagen nicht zur Befriedung sondern zur Zerstörung der Welt führen.

Richtig ist, dass ALLE West-Kriege mit Lügen begannen, auf Lügen gebaut und mit einer ausgewiesenen, nachweisbaren, unverschämten Lügepropaganda bestialisch geführt waren und sind.
----------------

Richtig ist auch, dass es eine Lösung für obige Krisen-Probleme der Welt gibt:

Die UN hat nicht nur eine Menschenrechts-Charta, sondern die UN hat auch eine rechtlich bindende Festlegung über die Souveränität, territoriale Integrität, Nichteinmischung in die innere Angelegenheiten fremder Länder, sowie über die Unverletzlichkeit der Grenzen aller Staaten der Welt.

Dies ist die wichtigste Säule im internationalen Recht.

Die Einschätzungen über die Fragen der Menschenrechte sind so diffus, wie die Anzahl der Staaten auf der Welt selbst sind.

Der Westen hat nicht das Recht und darf sich dieses Recht nicht mit Gewalt holen (weil ihm keiner das Wasser reichen kann), um die EIGENEN Ansichten über Menschenrechte mit allen Mitteln durchzusetzen.

Der Westen darf sich trotz der eigenen Stärke, NICHT mehr als eine Stimme pro Staat beanspruchen und darf nicht, Dank militärischer, wirtschaftlichen Stärke, den Rest der Welt subversiv, medial, militärisch, finanziell, wirtschaftlich unterdrücken.

Wenn man sich als Gleicher unter Gleichen VERSTEHT und sich auch so benimmt, entstehen auch nicht solche schwerwiegende Krisen, wie dies in Libyen zu erleben ist.
Auch hier (wie in zahlreichen anderen Fällen zuvor) hat der Westen diese Krise selbst drehbuchgerecht inszeniert.

Der Brandstifter bietet sich bereitwillig als Feuerwehrmann an.

Dabei ist der Westen nicht nur Brandstifter, sondern auch schlitzohriger Dieb, Neokolonialist, Bevormunder, Unterdrücker, bestialischer, barbarischer Täter.
-----------------------

Es gibt nur EINE Lösung bei diesen Dauerkrisen der Welt:

1-der Westen verursacht keine Krisen, dann haben wir schon 90% weniger.

2-der Westen MODERIERT Krisen OHNE Waffen, unablässig geduldig, - auch wenn dies unseren bescheuerten Gutmenschen, - (fast alle West-Politiker und deren Steigbühelhalter, die systemkonformen Journalisten, Künstler, Akademiker, NGOs, Institute zuhauf, etc. die sich einbilden zwanghaft Kriege führen zu müssen), - nicht in den Kram passt.

(Die emotionsgeladene, emotionsgesättigte, bauchgesteuerte, propagandaverblendete, interventionistische Gutmenschengehabe (von den Politikern der etablierten Parteien ZUSÄTZLICH geschürt und gesteuert, gar EINGEPLANT) passt exakt in jede Kriegstreiberei, in JEDEN Kriegsplan, in jede Propaganda-Aufbereitung der USA, der NATO, des Westens, verbunden mit den hocheffektiven, positiven Propaganda-Rückkopplungsmechanismen der gleichgeschalteten West-Medien.)

Krisen zu moderieren kann manchmal 100 Jahre dauern. Es ist besser so, - auch dann ist es besser so, - als mit Krieg und Gewalt vorzugehen.
Auch dann ist es wichtig, keinen äußeren Krieg einem Staat aufzuzwingen, wenn innerhalb eines Krisenlandes gar sehr gewalttätig zugeht.
Wobei, wenn solche Gewalttätigkeiten laufen, gibt es dafür Staaten, die diese finanziell, militärisch unterstützen. Da gilt es anzusetzen, dies abzustellen.

Es gilt für die MODERATION, sich zu bemühen, um dies zu unterbinden. (Siehe Sri Lanka, der Staat hatte 25 Jahre lang mit den Separatisten gekämpft. Die Separatisten hatten auch hier überwiegend WESTLICHE finanzielle Unterstützerquellen für die LTTE-Terroristen.)

3-der Westen zeigte im eigenen Gebiet NICHT die gleichen Maßstäbe (Vorliebe für Separatismen, für innere Rebellion fehlen!) anzuwenden und lässt im eigenen Einflussbereich weder Rebellionen, noch Separatismen zu.

Der Westen hat ebenso kein Recht, die Maßstäbe im eigenen Bereich zu verbieten und diese woanders auf der Welt massiv zu fördern, zu finanzieren, etc.

4-es gibt STÄNDIG etwa 3 Dutzend kleinere oder größere Krisenherde auf der Welt.

Wenn sich der Westen zwanghaft verpflichtet fühlt, überall zu bombardieren, einmarschieren zu müssen, dann sollten sie dies auch tun.
Schnell würde man seine Grenzen und die Unsinnigkeit der eigenen Denkweise erkennen.
Doppelmoral gilt es zu vermeiden!

Anderenfalls darf der Westen nicht nach eigener, vorher geplanter, schlitzohrigen Geo-Strategie vorgehen und sich Länder vorzunehmen zu zerstören und besetzen, von denen sie sich wegen deren SCHWÄCHE sowieso keine blutige Nase holen können.

Es ist unehrlich und verbrecherisch, nur gegen Länder zu intervenieren, die sich mit der Atombombe nicht wehren können. (RUS, CHI, Indien, Pakistan, Nordkorea, etc. haben Atombombe, werden also West-interventionistisch nach Gutmenschen-Art gemieden.)

5-die menschenrechtsbegründete, militärische Doppelmoral, die ich oben dargestellt habe, nimmt dem Westen JEDE Legitimation, kriegerisch oder anderweitig vorzugehen, wie wir dies, aus den letzten 12 Jahren, seit 1999 kennen.

6-der Westen unterhält sich mindestens mit 3 Dutzend Staaten beste freundschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen, die nach den westlichen zwanghaften, neurotischen, geisteskranken menschenrechts-demokratischen Moralvorstellungen - und auch gar klar verlogenen Maßstäben - von der Landkarte hätten verschwinden müssen.

Auch dies gehört noch zu den Unhaltbarkeiten (DOPPELMORAL hoch 20) westlicher Politik und brutaler Interventionismen.

Fazit:
Mit der offensichtlichen, weltbekannten, weltweit anerkannten, nicht abstreitbaren Tatsache der westlichen Doppelmoral in den internationalen Beziehungen, hat der Westen JEDE Legitimation verloren, Anderen Staaten der Welt Vorschriften zu machen und Anderen Staaten der Welt eigene Ansichten, irgendwelche (meistens beliebige) Maßstäbe aufzuzwingen.

Ivanfi (Rostock)
2.4.2011
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Nachtrag:
Wer die wirklichen Schurken der Welt sind?

Ich frage mich, wieso die sogenannten Schurkenstaaten, wie China und Russland seit 20 Jahren KEINEN einzigen Marschflugkörper oder NATO-ähnliche Bombardierungen vorgenommen haben und trotzdem werden GERADE diese Staaten von der ganzen Gutmenschen-Bande (Politiker, Journalisten, Künstler, ewiggestrige Heinis zuhauf) bei uns als Staaten ohne Recht und Gewissen bezeichnet, abschätzend, abwinkend kritisiert?
.
Das Gegenteil ist der Fall.
Diese ganze Kritik ist so scheinheilig, von den eigenen VERBRECHEN ablenkend, wie verlogen.
.
Die Vorwürfe gegen China/Russland sind sogar ein argumentativ PERFEKTER Bumerang für den Westen.
.
Russland und China sind Millionen mal sauberer und friedlicher als der Westen, wenn ich nur für jede Tausend-Pfund-Bombe in einem Interventionskrieg einen Punkt rechne.
.
Null Bomben von dem bösen Russen-Chinesen-Pack für Interventionskriege, gegen 1 Million zuckersüße, wahrscheinlich sogar mit Geschenkpapier verpackte Bomben innerhalb der letzten 20 Jahre von der NATO und USA bereits weltweit „versendet“.
.
Es ist uns auch nicht entgangen, dass die NATO, auch in der Libyen–Krise die Russen zur Teilnahme an den Bombardierungen gegen Libyen herzlich eingeladen hat.
.
Nur, die Russen hatten ja doch kein Interesse gehabt. (Ob sie lange gezögert haben bei diesem verlockenden Sonderangebot?) Allerdings hieße es denn: Mitgefangen - mitgehangen.
Dies haben die Russen als gute Schachspieler locker durchschaut.
.
Ob dies ihnen heute Leid tut nicht mitgemacht zu haben?
Wohl kaum.

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Paulsen-Consult 02.04.2011 - 10:04

Verblendung

Hier scheint der Hass auf die westlichen Staaten und die Nato größer zu sein, als auf Gaddafi.

Das nenne ich Verblendung!


ivanfi 27.03.2011 - 16:28

Deutscher Regenbogen-Schriftsteller H.-C. Buch

Thema: Deutscher Regenbogen-Schriftsteller H.-C. Buch mit ganzem Köpereinsatz in Libyen. DLF-Interview heute früh.
.
Bitte noch einmal gezielt reinhören:
.
(DLF-Interview am 27.3.2011 um 7:37 Uhr. Länge: 13:30 Minuten, mit Hans-Christoph Buch.
DLF-Redakteurin im Studio: Birgid Becker.
NACHHÖRBAR: www.dradio.de, dann DLF flash anklicken, dann Datum und Beitrag aussuchen.)
.
Bitte dem Text ab etwa 4:35 zuhören:
.
Zitat ANFANG: „Das ist ja eine Stammesgesellschaft, wo die Mehrheit überläuft zu denen, die die Stärkeren sind oder stärker zu sein scheinen.
Und das genau hat sich jetzt gewandelt, da ist also jetzt eine positive Entwicklung im Gange.
Und Sie werden sehen, dass all diese Schreckgespenste, die typisch deutsche Schreckgespenste sind, vor einem Bodenkrieg, vor einem zweiten Irak…. sich nicht eintreffen werden.
Im Gegenteil, es gibt jetzt auch Hoffnungen, dass sich in Syrien was ändert, etc.“ Zitat ENDE.
.
Das ist die primitive, volksbeschämende, menschenverachtende, völkerverachtende, RASSISTISCHE Moral des Kriegstreiber-Generalissimus der deutschen Schriftsteller H.-C. Buch:
.
-------------------
Die Araber haben sowieso keinen eigenen Willen, keine eigene Meinung.
Sie stellen sich immer auf die Seite des Stärkeren (Irak gemeint?)
.
Die sind so blöd, dass man sie zurecht bomben muss, damit sie dann, an die Seite der Sieger gezwungen werden können (sprich: NATO).
-------------------
Nochmals den Textteil ansehen, da steckt noch mehr Verräterisches drinn:
.
„….wo die Mehrheit überläuft zu denen, die die Stärkeren sind oder stärker zu sein scheinen.
Und das genau hat sich jetzt gewandelt, da ist also jetzt eine positive Entwicklung im Gange. „
------------------
Damit gibt dieser Dummkopf von Generalissimus, der sich um Kopf und Kragen redet, SOGAR zu, dass die Mehrheit der Libyer NICHT an der Seite der Monarchisten sind. De facto.
.
Erst, nach dem die NATO (seit 1 Woche) das Land Millionen Tonnen weise bombardiert, jeden GNADENLOS UMBRINGT, der nicht auf der Seite der NATO steht, will er (H.-C. Buch) ein Umdenken in der Stammesgesellschaft zugunsten des Stärkeren, zugunsten der NATO sehen UND FREUT SICH DIEBISCH darüber.
------------------
.
Meine Fiktion: Nach der Vorstellung und Moral des Kriegstreibers H.-C. Buch, kann (könnte) die NATO in einem Atemzug sogar Libyen christianisieren. (Den NATO-Willen den ARABERN aufzwingen ist ja Routine.)
.
Sie bekommen solange die Dinge von Oben herab, bis sie einwilligen sich taufen zu lassen und beginnen mit den Kirchenbauten für ZWEI miteinander konkurrienden Vereine: Evangelisten und Katholiker. (Großzügiger, demoktratischer Vorschlag.)
.
(Die UN überwacht mit Ban Ki Moon persönlich vor Ort die Registrierschlangen für die Taufen.)
Ist das nicht eine Idee für die Bilderbuch-Demokratie in Libyen?


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