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Gut gekleidet überleben wir immer (Foto: Archiv/.rufo)
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Mittwoch, 03.04.2013

Statt globaler Erwärmung - Wetterchaos und Kleine Eiszeit

Moskau. Während das europäische Russland im Norden nach einem Rekordwinter noch von einer fast meterdicken Schneeschicht bedeckt ist, beginnen in südlicheren Gebieten schon schlimme Hochwasser. Der Katastrophenschutz rüstet - und die Wetterforscher streiten.

Der März 2013 soll für Moskau doppelt so vie Schnee wie gewöhnlich gebracht und sei um ganze fünf Grad Minus kälter als die Norm ausgefallen, sagt der russische Wetterdienst.

Der Extremwinter 2012/2013 widerlegt natürlich nicht die Theorie der Globalen Erwärmung. Die langanhaltende Kälte in Nord- und Mitteleuropa sei nur die Kehrseite der ungewöhnlichen, relativen Wärme über der Antarktis, sagen Meteorologen. Auch führe globale Erwärmung durchaus nicht zu einem linearen, allmählichen Anstieg der Temperaturen, sondern zu einer globalen Destabilisierung und Chaotisierung des Wetters.

Bei Russland-Aktuell
• Russland erwartet der kälteste Winter seit 20 Jahren (04.12.2012)
• Russland zwischen Klimaschutz und Klima-Egoismus (06.04.2007)
• Russland im unvermeidlichen Endkampf gegen den Schnee (26.01.2007)
• Weltmeer schuldig am warmen und stürmischen Winter (17.01.2007)
Ein russischer Forscher aus dem Observatorium Pulkowo (Sankt Petersburg) sieht ganz andere Hauptfaktoren für die Klimaentwicklung in den nächsten Jahren: die Sonne werde in den nächsten Jahren deutlich weniger Energie liefern, so dass ab 2014 die Erdtemperatur um durchschnittlich etwa 1,5 Grad sinken werde.

Doktor Chabibullo Abdussamatow erforscht schon seit etwa 10 Jahren die Sonnenaktivitäten und kommt so zu dem Schluss, dass der Erde eine "Kleine Eiszeit" bevorsteht, vergleichbar mit der Zeit zwischen 1645 und 1715, in der vor allem Nordeuropa unter Hunger und Kälte litt.

Bei Russland-Aktuell
• Golfstrom schaltet ab, neue Eiszeit beginnt bald (23.01.2006)
Seit etwa 1990 habe die Erde ein negatives Energiesaldo; der Wärmespeicher der Weltmeere habe bisher die Temperatur stabilisiert, in zwei Jahren werde aber allmählich ein globaler Temperaturabstieg beginnen, sagt Dr. Abdussamatow in einem Internet-Zeitungsinterview.

Der sonnenbedingte Temperaturabfall sei anfangs für die Menschen noch kaum zu spüren, werde aber etwa 2055 (plus-minus elf Jahre) mit besagten 1,5 Grad Celsius seinen Tiefpunkt erreichen. In den vergangenen 7.500 Jahren habe es ähnliche Temperaturschwankungen nach unten schon mindestens 18 mal gegeben.

Das beste wäre wohl, wenn in den nächsten 50 Jahren beide Theorien recht hätten: plus 1,5 minus 1,5 macht Null ...



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laufer 09.04.2013 - 08:58

Gerd-Einstieg in das Forum-Wetter

Hallo Gerd,hier ist eine Schlagzeile,bei der Sie bedenkenlos mitreden können:Was glauben Sie Gerd, ist die neue Eiszeit wirklich schon da? Wie sieht es im Moment in der Taiga/Tundra wettermässig aus?Was sagen die ,,Alten,, im Ural zu diesem Wetter?


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