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| Gilt als der russische Blockbuster der letzten Jahre schlechthin: Notschnoi Dosor (Nachtwache) | |
Donnerstag, 21.06.2007
Start für das Moskauer Internationale Kinofestival
Moskau. Mit dem Film „Zavet“ des serbischen Regisseurs Emir Kusturica beginnt das 29. Moskauer Internationale Kinofestival. Insgesamt 20 Filme aus 15 Ländern sind im Wettbewerb vertreten.
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Neben Kusturica, der bereits Preise bei den Festivals in Cannes, Berlin und Venedig eingeheimst hat, werden auch mindestens zwei weitere internationale Filmstars erwartet, schreibt die Tageszeitung „Nowyje Iswestija“. Sie sollen für ihren Beitrag zur Entwicklung des Kinos und ihre schauspielerische Leistung ausgezeichnet werden. Die Namen der Preisträger verriet das Blatt allerdings noch nicht.
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USA und Russland stark präsent
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Glücklicherweise hat die Festivalorganisation im Gegensatz zum vergangenen Jahr keinen so starken Fokus auf den japanischen Film gelegt. Dafür ist Hollywood mit gleich drei Filmen vertreten. Auch der russische Film stellt drei Vertreter im Wettbewerb. Festivalpräsident Nikita Michalkow lobte bereits vor dem Beginn der Veranstaltung die gestiegene Qualität des russischen Kinos. Natürlich ist dies teilweise Reklame für das Festival, teilweise auch Eigenwerbung, schließlich gilt der Regisseur seit Jahren als das russische Aushängeschild in Sachen Kino.
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Dennoch belegen die jüngsten Erfolge von russischen Kinoproduktionen die Richtigkeit dieser Aussage. Beim wohl wichtigsten europäischen Filmfestival in Cannes wurde Konstantin Lawronenko in diesem Jahr für seine Rolle im Film Isgnanije („Vertreibung“) als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet.
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Deutsche Filme im Wettbewerb
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Und so machen sich auch die russischen Premieren beim Moskauer Festival Hoffnungen auf einen Erfolg. Bemerkenswert dabei: Sowohl „Nichts persönliches“ von Larissa Sadilowa, als auch „Reise mit Haustieren“ von Vera Storoschewa sind von weiblichen Regisseuren gedreht worden. Komplettiert wird die russische Troika durch „Fischfangsaison“ (auf russisch übrigens „Putina“) von Waleri Ogorodnikow.
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Auch ein deutscher Film ist zu sehen. Die Komödie „Mein Führer – Die absolut wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“ von Dani Levy will an die Erfolge des deutschen Films beim Moskauer Festival anknüpfen. Immerhin konnte das Drama „Der Lebensversicherer“ im vergangenen Jahr den Preis für die beste männliche Hauptrolle in Moskau abräumen. Zudem steht noch die deutsch-polnische Gemeinschaftsproduktion „Hoffnung“ von Stanislaw Mucha auf dem Programm.
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Im Nachwuchswettbewerb steht außerdem noch die Filmproduktion „Heile Welt“. Der Abschlussfilm von Jakob Erwa an der Hochschule für Fernsehen und Film in München läuft im Wettbewerb als österreichischer Film. Das Festival läuft noch bis zum 30. Juni im Kino „Oktober“ am Neuen Arbat.
(ab/.rufo/Moskau)
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