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| In einer alten Busgarage hat heute die Galerie The Garage eröffnet (Foto: Vorhölter/.rufo) | |
Dienstag, 16.09.2008
The Garage: Darja Schukowa eröffnet Moskauer Galerie
Moskau. The Garage, Zentrum für zeitgenössische Kultur Moskau – so heißt die neue Galerie der Abramowitsch-Freundin Darja Schukowa. Sie wurde heute offiziell eröffnet. Zu sehen ist ein Teil der Kabakow-Retrospektive.
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Bisher war sie vor allem als die Freundin des Chelsea-Besitzers Roman Abramowitsch bekannt. Nun macht sich Darja Schukowa mit ihrer Galerie für zeitgenössische Kunst „The Garage“ in der russischen Kunstszene einen Namen. Die offizielle Eröffnung fand heute im Rahmen der Retrospektive von Ilja und Emilija Kabakow statt.
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Alte Busgarage jetzt hochkarätige Galerie Die neue Galerie befindet sich in einer ehemaligen Busgarage, ein altes Industriegebäude, das die Form eines Parallelogramms hat und ein idealer Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst ist. „Wir wollen vor allem junge Leute in die Garage holen. Demnächst werden hier gleichzeitig drei Ausstellungen zu sehen sein“, informierte Mollie Dent-Brocklehurst, die Projektleiterin der Galerie „The Garage“ während der Pressekonferenz.
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Zur Eröffnung präsentiert die Galerie einen Teil der Retrospektive von Ilja und Emilija Kabakow, die auf drei Museen verteilt derzeit in Moskau zu sehen ist – der erste Teil ist im Puschkin-Museum für bildende Künste und im Zentrum für Moderne Kunst „Winzawod“ zu sehen.
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| Darja Schukowa ist nicht nur Freundin eines Millionärs, die 27-Jährige ist auch selbstständige Kunst-Unternehmerin (Foto: Vorhölter/.rufo) | |
Nachdem Ilja Kabakow bereits 1992 an der Dokumenta in Kassel mit seinen Werken teilgenommen hat, ist den Veranstaltern der Retrospektive nun gelungen, die Werke von Ilja und Emilija Kabakow zum ersten Mal nach Moskau zu holen. Unter anderem ist auch eine der legendären Installationen Ilja Kabakows, „Der rote Waggon“, in der neuen Galerie „The Garage“ aufgebaut.
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Die Werke der Kabakows endlich in Moskau „Diese Ausstellung hier ist nur möglich geworden, weil wir vor zwei Jahren zum ersten Mal eine Ausstellung in der Eremitage in St. Petersburg machen durften“, freut sich Emilija Kabakow. Damals konnten die Kabakows wieder Kontakt mit ihrer alten Heimat aufnehmen – vor zwanzig Jahren musste Ilja Kabakow in den Westen emigrieren. Dort wurde er mit seinen Werken berühmt. Jetzt werden die Werke von Ilja und Emilija Kabakow weltweit ausgestellt und auch in Moskau interessiert man sich wieder für das Schaffen des verlorenen Sohns.
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Welchen Status die Kabakows weltweit haben, wurde heute deutlich: Zur Galerieeröffnung war auch der japanische Kunstfunktionär Sigeaki Hazma angereist. Er lud das russische Künstlerehepaar nach Tokio ein.
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Dort sollen die Kabakows den kaiserlichen Preis „Imperiale“ in Empfang nehmen, eine der höchsten japanischen Ehrungen für Künstler.
(dv/.rufo/Moskau)
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