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Samstag, 04.11.2017

Russland Geschichte: Ein Denkmal für Koltschak

St. Petersburg. Was zu Sowjetzeiten undenkbar gewesen war, passierte am 4. November 2004: Dem „weißen“ General Alexander Koltschak wurde in Irkutsk, dem Ort seiner Ermordung, ein Denkmal gesetzt.

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Der Seeoffizier hatte in leitenden Stellungen am russisch-japanischen und am Ersten Weltkrieg teilgenommen. Nach der Februarrevolution von 1917 nahm er eine scharf revolutionsfeindliche Haltung ein, worauf die Provisorische Regierung ihn nach Großbritannien und in die USA abkommandierte.

Im Herbst 1918 kehrte er nach Russland zurück, bildete in Omsk eine antibolschewistische Armee und stellte sich an die Spitze eines von Weißgardisten, Kadetten und ausländischen Besatzern unterstützten diktatorischen Regimes.
Nach dessen Zusammenbruch wurde er im Februar 1920 von einem bolschewistischen Revolutionskomitee verurteilt und im sibirischen Irkutsk erschossen.



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