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Freitag, 04.09.2009
Baikal-Tauchboot kaputt: Koltschak-Gold bleibt liegen
Irkutsk. Die Eisenbahnwaggons auf dem Grund des Baikalsees, in denen das nach der Revolution verschwundene „Zarengold“ liegen könnte, bleiben bis auf weiteres unerforscht – ein Tauchboot hat einen Schaden.
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Am Freitag sollten die beiden Tiefseetauchboote „Mir-1“ und „Mir-2“ der Baikal-Expedition noch einmal in die Tiefe gehen, um die Überreste eines Eisenbahnwaggons in 700 Metern Tiefe näher in Augenschein zu nehmen.
Daraus wird nun nichts, denn das eine Boot ist wegen Materialermüdung nicht einsatzfähig. Expeditions-Chef und Duma-Abgeordneter Artur Tschilingarow sagte gegenüber Interfax, es sei der Beschluss gefasst worden, die Tauchfahrt nicht durchzuführen und ins Basislager nach Listwjanka zurückzukehren.
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Damit ist die auf zwei Jahre ausgelegte Expedition vorzeitig beendet, deren Ziel es war, Flora, Fauna sowie historische und archäologische Gegebenheiten am Baikalsee zu erforschen. Laut Tschilingarow erlaubt das raue Herbstwetter nicht, den geplanten Taucheinsatz auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
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Futter für grenzenlose Phantasien
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Er spricht sich jedoch für eine Fortsetzung der Expedition im nächsten Jahr aus und hofft auf eine positive Entscheidung seitens der russischen Regierung und der Russischen Akademie der Wissenschaften.
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Ob sich das im Bürgerkrieg verschwundene „Koltschak-Gold“ tatsächlich in einem der nun aufgefundenen Waggons befindet, wird sich also erst frühestens 2010 herausstellen. Bis dahin sind den Phantasien der Liebhaber von Abenteuer- und Schatzsucher- geschichten keine Grenzen gesetzt.
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