Igor Iwanow musste seinen Hut als Außenminister nehmen, nachdem russische Geheimagenten in Katar Tschetscheniens Ex-Präsidenten Jandarbijew in die Luft sprengten (Foto: Archiv/.rufo)
Aktualisiert 18.10.2010 13:15
Igor Iwanow
Ex-Außenminister. Privatdozent und Vorstandsmitglied beim Ölkonzern Lukoil
Zitat: „Selbst im Schlaf denke ich darüber nach, was im Ministerium noch zu tun ist.“.
Geboren: am 23. September 1945 in Moskau.
Laufbahn: Abschluss des pädagogischen Instituts für Fremdsprachen. Verschiedene Funktionen im Außenministerium der UdSSR. Botschafter in Spanien. Stellvertretender Außenminister. Außenminister. Sekretär im nationalen Sicherheitsrat bis zum 18. Juli 2007. Ehrenprofessor an der Moskauer Linguistischen Universität. Vorstandsmitglied beim Ölkonzern Lukoil.
Feinde: Eduard Schewardnadse (Ex-Präsident Georgiens). Osama bin Laden
Skandale: Als russische Geheimagenten nach dem Mordanschlag auf den tschetschenischen Untergrundpräsidenten Selimchan Jandarbijew in Katar aufflogen, musste Iwanow sich dafür rechtfertigen.
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)