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Freitag, 26.01.2007
Auslieferung Lugowois an Großbritannien ausgeschlossen
Moskau. Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die Auslieferung des Geschäftsmannes Andrej Lugowoi an Großbritannien ausgeschlossen, berichtet gazeta.ru. Die britische Tageszeitung "The Guardian" hatte zuvor von einem möglichen Tauschgeschäft im Litwinenko-Fall berichtet.
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Demnach sollte Lugowoi gegen den Exil-Oligarchen Boris Beresowski eingetauscht werden. Die Auslieferung Lugowois sei unmöglich, versicherte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft mit Hinweis auf die russische Verfassung.
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Lugowoi selbst gab sich ebenfalls gelassen. "Sie können schreiben, dass Lugowoi, als er den Guardian-Artikel über seine mögliche Auslieferung las, herzlich gelacht hat", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Lugowoi wurde von Scotland Yard im Zusammenhang mit der Ermordung des ehemaligen FSB-Agenten Alexander Litwinenko befragt. Litwinenko war im November 2006 an einer Vergiftung durch das radioaktive Element Polonium-210 umgekommen. Die Vergiftungserscheinungen waren einige Tage nach einem Treffen Litwinenkos mit Andrej Lugowoi aufgetreten.
(ab/.rufo)
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