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Mittwoch, 02.07.2008
Bei Unruhen in Mongolei auch Journalisten verwundet
Ulan-Bator. Bei den nächtlichen Straßenunruhen in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator sind auch einige Journalisten verletzt worden, wie erst vom Journalistenverband der Mongolei mitgeteilt wurde. Die Unruhen hatten fünf Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. 700 Menschen wurden festgenommen.
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Zur Unterdrückung der Proteste gegen Wahlfälschungen wurden in Ulan-Bator in der Nacht etwa 1.800 Polizisten und Militärs mit Panzerfahrzeugen eingesetzt.
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In Ulan-Bator wurde für vier Tage der Ausnahmezustand verhängt. Das Stadtzentrum ist abgeriegelt. In den Morgenstunden am Mittwoch waren alle Brände in der mongolioschen Hauptstadt gelöscht.
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Die Unruhen hatten begonnen, nachdem die stärkste Oppositionspartei, die Deomokratische Partei Mongoliens, schwere Wahlfälschungen angeprangert hatte.
500 bis 1.500 Demonstranten hatten sich am Hauptquartier der Regierungspartei "Mongolische Partei der Volksrevolution" versammelt und die Parteizentrale angesteckt.
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In dem Gebäude wurde ein Toter gefunden. Zwei der Toten wurden erschossen. Auch 400 Polizisten wurden verletzt, 30 von ihnen in Krankenhäuser eingeliefert. In den Krankenhäusern der Stadt liegen auch etwa 100 zum Teil schwer verletzte Demonstranten.
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Die mongolische Wahlkomission hat bisher noch keine Wahlergebnisse veröffentlich. Das russische Aussenministerium rief alle politischen Kräfte der Mongolei auf, eine Lösung auf dem Boden der Verfassung zu finden.
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