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Mittwoch, 23.07.2008
Vier Barackenlager für Gastarbeiter in Moskau geplant
Moskau. Im Südost Moskaus sollen vier Stadtviertel für Gastarbeiter gebaut werden, teilt der Präfekt des Verwaltungsbezirks Südosten der russischen Hauptstadt heute mit. Sie sollen für "Gastarbeiter aus dem Ausland oder aus anderen Städten, die in der moskauer Kommunalwirtschaft eingesetzt werden" errichtet werden.
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In den Stadtbezirken Lefortowo, Marino und Wychino seien bereits Grundstücke für den Bau der Wohnanlagen ausgewiesen worden, erklärte Präfekt Wladimir Sotow. Es solle sich um "provisorische Wohnanlagen" handeln.
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Es sei notwendig, für Migranten menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen, sagte Sotow.
In letzter Zeit hatten Moskauer Medien verstärkt darüber berichtet, dass illegal zugewanderte Arbeiter aus Mittelasien und dem Süden Russlands Unterkunft in Kellern von Abbruchhäusern oder in Metroschächten fanden. Besonders die boomende Moskauer Bauwirtschaft funktioniert nur noch dank des Zustroms von billigsten Arbeitskräften aus den zurückgebliebenen Regionen der GUS.
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Wie der Behördenvertreter erklärte, sei auch geplant, Wohnanlagen für Migranten in Kooperation von privaten und städtischen Unternehmen zu bauen. Die jetzt geplanten Lager sollen unter den Adressen Aviamotornaja, Nischnije Polja, Ferganskaja und Mariinski Park entstehen.
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