Видео смотреть бесплатно

Смотреть hd видео

Официальный сайт zakonoproekt2010 24/7/365

Смотреть видео бесплатно

 
Putin hält an Medwedew als Wunsch-Premier fest
Oppositions-Demo am 5. März im Zentrum genehmigt
Russland-Aktuell zur Startseite machen
suchen ►


Neuer Skandal in der Ukraine. Timoschenko wird beschuldigt, heimlich Kreditverhandlungen mit Moskau zu führen (Foto: Archiv/.rufo)
Neuer Skandal in der Ukraine. Timoschenko wird beschuldigt, heimlich Kreditverhandlungen mit Moskau zu führen (Foto: Archiv/.rufo)
Montag, 09.02.2009

Skandal in Ukraine um russischen Milliardenkredit

Kiew/Moskau. Angebliche Geheimverhandlungen von Premier Julia Timoschenko in Moskau über einen 5-Milliarden-Kredit haben zu einem neuen Skandal in der Ukraine geführt. Der Vorwurf: Ausverkauf der nationalen Interessen.

Die finanzielle Lage in Kiew ist düster. Das Land ist hoch verschuldet, die Landeswährung Griwna im Keller. Der aus ukrainischer Sicht verlorene Gaskrieg gegen Russland hat die Situation weiter zugespitzt. Der schlussendlich unterschriebene Vertrag ist erheblich teurer als bisher und für die Ukraine finanziell kaum tragbar.

(Der Startpreis beträgt 450 Dollar pro 1.000 Kubikmeter Gas. Er wird quartalsweise jeweils dem Marktpreis angepasst und dürfte im Durchschnitt für 2009 bei 228.- USD liegen)

Heimliche Verhandlungen in Moskau ?


Einziger Ausweg aus der Situation ist ein weiterer Milliardenkredit. Angeblich soll Julia Timoschenko daher heimlich, d.h. ohne Präsident Viktor Juschtschenko vorher einzuweihen, um 5 Mrd. USD in Moskau gebeten haben. Moskau ist bereit, Kiew Kredit einzuräumen – unter bestimmten Bedingungen.

Nun schlagen die Wellen der Empörung im Präsidentenlager hoch. Vom „Ausverkauf der nationalen Interessen“ ist die Rede. Präsidentenberater Bogdan Sokolowski nennt die Handlungen von Timoschenko „illegal“. Die ukrainische Wochenzeitung „Serkalo Nedeli“ (Wochenspiegel) kolportiert, dass die ukrainische Regierungsdelegation u.a. der so genannten Null-Variante zugestimmt habe.

Verzicht auf sowjetisches Eigentum


Die Null-Variante wurde Anfang der 90er Jahre in Moskau ausgearbeitet. Sie besagt, dass Russland der alleinige Rechtsnachfolger der Sowjetunion ist und alle anderen GUS-Länder auf Ansprüche auf sowjetisches Eigentum verzichten. Im Gegenzug übernimmt Russland die Bezahlung der sowjetischen Schulden.

Bei Russland-Aktuell
• Gaskrise (3): Russlands Gasreserven und Energieeffizienz (31.01.2009)
• Ukraine: Reguläre Präsidentenwahlen wohl am 17.1.2010 (26.01.2009)
• Gasverträge schon im Sommer Makulatur ? (26.01.2009)
• Kiew: Orden, Herzanfall, Landesverrat u. Staatsbankrott (25.01.2009)
• Gas-Streit innerhalb der Ukraine geht weiter (23.01.2009)
Das Abkommen wurde von allen GUS-Ländern außer der Ukraine ratifiziert. Kiew pocht auf immerhin 16,37 Prozent des ehemaligen Sowjetbesitzes – die sowjetischen Altschulden wurden übrigens 2007 vollständig von Moskau bezahlt.

Timoschenko dementiert Verhandlungen, gibt Bitte um Kredit zu


Die Kreditzusage soll noch einige unangenehme Forderungen bereithalten. So soll Kiew die Schulden ukrainischer Betriebe gegenüber der sowjetischen Wneschekonombank als Staatsschulden anerkennen und strittige Fragen über russisches Eigentum auf ukrainischem Gebiet sollen im Sinne Russlands entschieden werden – hier ist insbesondere die Frage des russischen Flottenstützpunkts in Sewastopol auf der Krim höchst prekär.

Timoschenko, die am Wochenende in München auf der Sicherheitskonferenz in München war, dementierte jedwede Geheimverhandlungen mit Moskau. „Solche Äußerungen dienen nicht der wirtschaftlichen und politischen Stabilität, sie zerstören sie“, erklärte die Regierungschefin. Sie bestätigte allerdings, dass ihr Kabinett mehrere Briefe mit Bitten um Kredit an die EU, die USA, Russland, Japan und China geschickt habe. Russland habe positiv reagiert, teilte Timoschenko mit.

Wird durch Kredit Kiews Außenpolitik von Moskau diktiert ?


Zwar ist noch nicht klar, welche Bedingungen Moskau für den Kredit stellt; der ukrainische Wirtschaftsexperte Wladimir Dubrowski rät dennoch von weiteren Verhandlungen ab.

Nach einem Zwei-Milliarden-Kredit Russlands an Kirgisien habe Kurmanbek Bakijew den Amerikanern den Militär-Stützpunkt in Bischkek gekündigt, sagte er. Es sei nicht auszuschließen, dass Moskau auch gegenüber Kiew eine Veränderung der Außenpolitik fordere: den Verzicht auf die NATO und den Beibehalt der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim, meinte er.

In der Ukraine sind diesbezüglich die Ansichten innerhalb der Bevölkerung gespalten. Eine Mehrheit (vor allem im russischsprachigen Osten) ist gegen den NATO-Beitritt. Präsident Juschtschenko will den Beitritt dennoch durchsetzen.



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Montag, 09.02.2009
Zurück zur Hauptseite








Russland bittet seine Bürger zur Wahl: Am Sonntag können die Wähler entscheiden, ob sie Appetit auf weitere sechs Jahre mit Wladimir Putin als Kreml-Chef haben - oder ob ihnen die kleinen Brötchen in Form der Oppositionskandidaten besser schmecken. (Topfoto: Deeg/.rufo)






Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>



Als Chef vom Dienst ist für Sie
im Moment im aktuellen Einsatz
Lothar Deeg, St. Petersburg

Schnell gefunden
Russland Veranstaltungen und Kultur-Events in D+A+CH

Die Top-Themen
Kommentar
Die Mobilisierung der schweigenden Mehrheit
Kaliningrad
Kaliningrad: Stromversorgung stößt an Kapazitätsgrenze
St.Petersburg
Petersburger Opposition marschiert zwei Mal gegen Putin
Kopf der Woche
Bombenanschlag auf Putin durch Zufall verhindert
Thema der Woche
Weisser Kreis umzingelt Kreml und Moskauer Stadtzentrum
Moskau
Claudia Pechstein mit viel Spaß beim Wirtschaftsclub
Der Russland-Aktuell
Nachrichten-Monitor
Sonntag, 4. März
23:24 

Wladimir Putin gewinnt die Präsidentenwahlen souverän

21:55 

20 Prozent ausgezählt: Putin liegt bei 62,5 Prozent

21:41 

Opposition spricht von massenhaften Manipulationen

21:09 

Erste Ergebnisse: Putin mit etwa 60 Prozent gewählt

20:04 

Präsidentenwahl: Nur in Kaliningrad wird noch gewählt

01:01 

Russland Geschichte: Alexander II. und die freie Wahl

Samstag, 3. März
01:01 

Russland Geschichte: Leibeigenschaft aufgehoben

Freitag, 2. März
19:10 

NTW: Deutsches Putin-Porträt fliegt aus dem Programm

17:58 

SPB: Gasexplosion zerstört chinesisches Restaurant

16:55 

Putin fordert Reformen und Ende der Gewalt in Syrien

16:33 

Webcams: 500.000 Menschen wollen Wahlen online sehen

14:42 

Der Stimmzettel: Die fünf Bewerber um den Kreml

13:01 

Präsidentenwahl: Ungültige Stimmen zählen gegen Putin

12:04 

Putin hält an Medwedew als Wunsch-Premier fest

10:24 

Aserbaidschan: Unruhen bei Protesten gegen Top-Beamten

09:54 

Oppositions-Demo am 5. März im Zentrum genehmigt

01:01 

Russland Geschichte: Gorbi geboren, Nikolaus I. gestorben

Donnerstag, 1. März
18:33 

Russland begrüßt Nordkoreas Zusage zu Atom-Moratorium

17:24 

Weltweite Unterschriftenaktion gegen Schwulengesetz

16:18 

Erpressung: acht Jahre Knast für Ex-Duma-Abgeordneten

15:29 

Opposition fordert Manege-Platz für Demo am 5. März

14:39 

Fußball: Russland mit überzeugendem Start ins EM-Jahr

13:09 

Petersburg: Handel mit Wahlscheinen aufgeflogen

12:42 

Ein Volksfest für Putin - Wahlkampf in Wolgograd

11:35 

Sobjanin: Protest-Camp in Moskau wird nicht zugelassen

10:37 

Nawalny legt sein Wirtschaftsprogramm vor: Fünf Wörter

09:57 

Chimki: Fünf Banditen bei Schießerei mit Polizei getötet

Mittwoch, 29. Februar
18:51 

Georgien schafft Visumpflicht für Russen im Eiltempo ab

17:33 

Putin warnt vor Wahlfälschungen der Opposition

16:50 

Petersburg stellt „Schwulenpropaganda“ unter Strafe

14:42 

Nur ein Drittel der Russen wähnt sich in einer Demokratie

14:03 

Putin-Vertrauter: Wilde Affen waren schlechter Witz

12:59 

Vitali Klitschko kämpft um Bürgermeisteramt in Kiew

12:02 

Kreml entsorgt Skandal-Gouverneur vor der Wahl

10:14 

Aufräumarbeiten in Astrachan beendet, 10 Tote geborgen

Unseren kompletten
aktuellen News-Uberblick
finden Sie bei
russland-news.RU

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-www.Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.


Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.sotschi.ru, www.baltikum.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.kultur.ru, www.puschkin.ru, www.wladiwostok.ru, www.sotschi.ru ... und noch einige andere mehr!
Russia-Now - the English short version of Russland-Aktuell







google.com
yahoo.com

Смотреть онлайн бесплатно

Онлайн видео бесплатно