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Dienstag, 10.02.2009
Winter in Moskau: Ein Spaziergang im Schnee
Moskau. Der Bauboom der vergangenen Jahre hat das Gesicht der russischen Hauptstadt stark verändert. Doch es gibt noch viele Spuren des alten Moskaus. Bei einem romantischen Spaziergang im Schnee lässt sich einiges entdecken.
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„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“, begann einst der deutsche Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe seinen Osterspaziergang. Für Ostern ist es aber noch zu früh.
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Zwar wird es auch in Russland „dank“ dem Klimawandel wärmer. Doch über Schneemangel können die Moskauer (noch) nicht klagen. Und dass auch der Winter seine Vorzüge hat, beschreibt Puschkin, in etwa das russische Pendant zu Goethe, ganz vorzüglich in seinem „Wintermorgen“:
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Und jetzt? So schau doch nur hinaus: Die Welt ertrinkt in Wonne. Ein weißer Teppich liegt jetzt aus. Es strahlt und lacht die Sonne. Wohin du siehst: Ganz puderweiß geschmückt sind alle Felder. Der Bach rauscht lustig unterm Eis. Nur finster stehen die Wälder.
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Achim Siegmund hat sich umgeschaut und mit der Kamera das winterliche Moskau eingefangen. Vom Puschkin-Denkmal über den alten Arbat bis hin zur Iljinka hat der Fotograf Eindrücke im Schnee gesammelt. Ein Winterspaziergang.
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