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Mittwoch, 02.07.2008
Europarat fordert Abschaffung der Todesstrafe in Russland
St. Petersburg. Der Europarat drängt Russland nach wie vor auf die Abschaffung der Todesstrafe. Generalsekretär Terry Davis forderte Russlands Präsident Dmitri Medwedew dazu auf, sie auch gesetzlich abzuschaffen.
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Terry Davis, der derzeit in St. Petersburg ist, hat sich dort mit Präsident Medwedew getroffen. Während des Gesprächs habe er Medwedew noch einmal an das Versprechen Russlands erinnert, die Todesstrafe abzuschaffen, erklärte Davis anschließend.
"Es ist notwendig, dass Russland die Todestrafe abschafft. In der Praxis wird sie nicht mehr angewendet, aber sie muss auch gesetzlich abgeschafft werden", sagte Davis.
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Als Russland vor zwölf Jahren dem Europarat beigetreten sei, habe das Land versprochen, die Todesstrafe abzuschaffen. Es sei Zeit, das Versprechen einzulösen, sagte Davis.
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Tatsächlich ist die Todesstrafe gesetzlich noch nicht abgeschafft. Allerdings herrscht seit 1996 ein Moratorium auf die Verhängung. Selbst der Terrorist Nurpascha Kulajew, der wegen des Geiseldramas auf Beslan verurteilt wurde, bekam lebenslänglich und nicht die Todesstrafe.
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