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Dienstag, 01.07.2008
Inflation in Russland im 1. Halbjahr bei 8,9 Prozent
Moskau. Die russische Regierung bekommt die Inflation nicht in den Griff. Nach einer Schätzung des Wirtschaftsministeriums sind die Preise im 1. Halbjahr 2008 um 8,7 - 8,9 Prozent gestiegen. Nun soll die offizielle Inflationsprognose angehoben werden.
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Vor allem Lebensmittel verteuerten sich rasant. In den ersten fünf Monaten (für Juni liegen noch keine Zahlen vor) stiegen die Lebensmittelpreise um 10,2 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 4,3 Prozent.
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"Das anhaltend hohe Inflationstempo begründet sich aus: der weiter bestehenden Differenz zwischen Warenangebot und der ständig steigenden Nachfrage der Bevölkerung; den hohen Inflationserwartungen; der schwachen Konkurrenz auf den lokalen Märkten; der Verstärkung des Einflusses der Inflationskosten, vor allem auf Grund steigender Preise für Saatmittel, Benzin und Öle sowie infolge der steigenden Energiekosten", heißt es in dem Vortrag.
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Das Wirtschaftsministerium glaubt daher nicht mehr daran, dass die von Regierung und Zentralbank ausgegebene (und bereits nach oben korrigierte) Inflationsprognose von 10,5 Prozent zu halten ist. Mitte Juli soll die Prognose erneut korrigiert werden.
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Die OECD prognostiziert Russland in diesem Jahr eine Inflation von 13 Prozent. Die Weltbank geht sogar von 14 Prozent aus.
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