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Mittwoch, 21.05.2008
Radioaktiver Ausstoß in Sosnowy Bor ein übler Scherz
St. Petersburg. Telefon- und Internetterroristen sind es wohl satt, auf Bahnhöfen und Flughäfen ihre „Bomben“ zu legen. Jetzt verbreiteten sie die „Kunde“, im Leningrader AKW in Sosnowy Bor sei ein Unfall passiert.
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Die schlechte Nachricht, die Gott sei Dank nur eine Ente war, wurde am Dienstag übers Intranet in der Kleinstadt am Finnischen Meersbusen in der Nähe von St. Petersburg und über SMS unter die Leute gebracht.
Darin hieß es, im AKW Sosnowy Bor sei radioaktive Luft ausgetreten, in der Stadt bereite man die Evakuation der Bevölkerung vor, baue Feldlazarette und richtete die Krankenhäuser auf die Aufnahme von Verletzten ein.
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„Informationsterror in Sosnowy Bor“
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Am Abend reagierte die Stadtverwaltung mit einem Presseschreiben, betitelt „Informationsterror in Sosnowy Bor“. Darin heißt es, nichts von den Horrormeldungen sei wahr und die „Spaßvögel“ würden gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Die radioaktive Belastung im Ort sei absolut normal, das Kraftwerk fahre mit drei Blöcken mit einer Gesamtleistung von 2.980 Megawatt, der vierte Block würde planmäßig überholt.
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