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Mittwoch, 13.08.2008
Russland stimmt Friedensplan zu, Georgien nicht ganz
Moskau/Tiflis. Nachdem Dmitri Medwedew gestern nachmittag die Einstellung aller Kampfhandlungen gegen Georgien angeordnet hatte, einigten sich die Präsidenten Russlands und Frankreichs schnell auf einen Sechs-Punkte-Friedensplan, mit dem Sarkozy nach Tiflis flog. Saakaschwili will aber den letzten Punkt nicht ganz akzeptieren.
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Die entscheidenden Punkte in dem von Nikolai Sarkozy und Dmitri Medwedew vereinbarten Plan sind sind Einstellung der Kampfhandlungen, Gewaltverzicht, Rückkehr der georgischen Truppen in ihre Kasernen, Rückkehr der russischen Friedenstruppen in die Positionen vor dem Angriff der Georgier und Beginn von internationalen Gesprächen über Sicherheit und den künftigen Status von Südossetien.
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Genau an diesem letzten Punkt aber wird es wohl wieder neuen Streit geben, denn Saakaschwili wollte - wie in Moskau berichtet wird - im Gespräch mit Sarkozy den künftigen Status von Südossetien aus der Diskussion ausklammern.
Saakaschwili betrachtet die seit 92 unabhängige Region als Teil Georgiens - eine Option, die nach dem Blutbad der letzten Tage für alle anderen Beteiligten ausgeschlossen ist.
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In Russland ist heute Staatstrauertag - um offiziell 1.600 Opfer des georgischen Überfalls.
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