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Donnerstag, 16.10.2008
Kaliningrad: Deutscher Zementriese baut Umschlagterminal
Kaliningrad. HeidelbergCement, mit einem Jahresumsatz von 11 Mrd. Euro (2007) einer der weltweit führenden Hersteller von Baustoffen und Betonelementen, hat im Kaliningrader Hafen ein Umschlagterminal in Betrieb genommen. Pro Jahr sollen hier mehr als 200.000 Tonnen Zement von Schiffen auf Lkw umgeladen werden.
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Es handelt sich dabei um das zweite Umschlagterminal des Unternehmens in Russland - eine ähnliche Anlage arbeitet bereits in Murmansk.
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Der Bauboom hat die Nachfrage nach Bau- und Zuschlagstoffen in der russischen Ostsee-Exklave in den letzten fünf Jahren regelrecht explodieren lassen und dazu geführt, dass Zement derzeit in Kaliningrader Baummärkten fast doppelt so viel kostet wie in Deutschland und auch deutlich teurer ist als in den meisten russischen Regionen.
Eine Trendwende ist nach Meinung von Marktkennern nicht in Sicht, im Gegenteil: Die Entwicklung auf dem Bausektor ist nach wie vor von einem robusten Wachstum geprägt. Günstige Bedingungen für Branchenriesen wie HeidelbergCement. Das Unternehmen plant nach Informationen der Zeitung Königsberger Express bereits die nächste Investition im Gebiet Kaliningrad: Geplant sei der Bau einer Produktionsstätte für Ziegelsteine.
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Die HeidelbergCement Group beschäftigt nach eigenen Angaben an 2700 Standorten weltweit 65.000 Mitarbeiter. Auch in Russland ist das Unternehmen längst präsent.
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Ein Zementwerk in Slanzy unweit der Grenze zu Estland beliefert die Region St. Petersburg, ein weiteres großes Werk (Jahreskapazität 2 Mio. Tonnen) entsteht derzeit in Nowoguriwski (Gebiet Tula) südlich von Moskau.
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