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Freitag, 30.05.2008
Russland überlegt an Aufstockung der Schwarzmeerflotte
Sewastopol. Die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim könne deutlich aufgestockt werden, sagte der Oberbefehlshaber der russischen Seestreitkräfte, Wladimir Wyssozki. Bis zu 100 Schiffe könnten vor Sewastopol ankern. Die Flotte ist ein Streitpunkt zwischen Kiew und Moskau.
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Das Basisabkommen gibt uns die Möglichkeit, in der Schwarzmeerflotte bis zu 100 Schiffen zu haben. Derzeit haben wir 35. Die Flottenstärke darf 25.000 Mann betragen, wir haben 11.000. Da kann man die Frage stellen, was hindert uns die Anzahl auf die erlaubte Zahl aufzustocken", sagte Wyssozki.
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Russland brauche die Schwarzmeerflotte zur Wahrung strategischer Interessen, nicht nur im Schwarzen Meer, sondern auch im Mittelmeer, erklärte der Admiral. Von einem vorzeitigen Abzug von der Krim könne daher keine Rede sein.
Die russische Schwarzmeerflotte hat den Krimhafen Sewastopol bis 2017 von der Ukraine gemietet. Die ukrainische Führung möchte das russische Kontingent aber trotz Pachtgebühren von 17 Mio. USD jährlich früher loswerden.
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Zudem gibt es nach wie vor Unstimmigkeiten um den Status der Krim zwischen Moskau und Kiew. Für Aufregung sorgte u.a. Moskaus Oberbürgermeister Juri Luschkow, der Sewastopol und die Krim als russisches Territorium bezeichnete.
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1954 hatte KPdSU-Generalsekretär Nikita Chruschtschow die Halbinsel der Ukraine geschenkt. Damals gehörten sowohl Russland als auch die Ukraine zur Sowjetunion.
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