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Donnerstag, 08.11.2007
Vor Gericht: Boris Becker will Vormundschaft für Anna
Moskau. Der ehemalige deutsche Tennis-Star Boris Becker klagt erneut gegen seine kurzzeitige Liebschaft Angela Ermakowa. Becker will das Vormundschafts-Recht für die gemeinsame Tochter Anna erhalten.
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„Mir tut es in der Seele weh, wie meine Tochter besonders in diesem Jahr öffentlich zur Schau gestellt wird – sei es bei TV-Interviews oder bei Kindermodenschauen“, erklärte Becker.
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Tatsächlich nutzt Mutter Angela Ermakowa jede Gelegenheit, um mit dem Mädchen Geld zu verdienen und ihren aufwändigen Lebenswandel zu finanzieren. Anfang November berichtete die deutsche Bild-Zeitung, dass für die Siebenjährige ein Werbevertrag für Kindernagellack abgeschlossen wurde.
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Die Vormundschaft für seine Söhne Noah (13 Jahre) und Elias (8 Jahre) aus der Ehe mit Barbara Becker hat der ehemalige Wimbledon-Sieger. Becker unterstrich, dass es sich bei seiner öffentlichen Forderung nicht um eine PR-Kampagne handele. Es sei ihm ernst. Er wolle, dass Anna ihren Vater regelmäßig sehen und zum Beispiel auch das diesjährige Weihnachtsfest mit ihm und ihren beiden Halbbrüdern in Miami feiern könne.
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Derzeit läuft der Prozess zwischen Boris Becker und Angela Ermakowa vor einem Londoner Gericht.
(cj/.rufo/Moskau)
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