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| Hätten sich die Täter ihre Beute auszahlen lassen können, hätte sie wohl mehrere Koffer gefüllt (Foto: Archiv/.rufo) | |
Dienstag, 17.11.2009
Aktualisiert 17.11.2009 19:13
29 Mio. Euro: Riesen-Betrug mit Rentengeld geplatzt
Moskau. Es sollte ein ganz großes Ding werden: Mit gefälschten Zahlungsaufträgen haben Betrüger in Moskau versucht, den Russischen Pensionsfond auf einen Schlag um 1,25 Mrd. Rubel (ca. 29 Mio. Euro) zu erleichtern.
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Der mutmaßliche Täterkreis des Betrugsmanövers sei bereits eingegrenzt und der Großteil der Beute sichergestellt worden, teilte heute die für Wirtschaftsverbrechen zuständige Abteilung des russischen Innenministerium mit. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren.
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Betrugs-Alarm am Freitag, dem 13. Am Freitag, dem 13. November, präsentierte demnach ein Unbekannter im Verrechnungszentrum der Russischen Zentralbank zwei Zahlungsanweisungen des staatlichen Pensionsfonds (PFR). Aufgrund der Papiere begann die Staatsbank mit dem Transfer von 1,25 Mrd. Rubel auf die angegebenen Konten.
Angeblich handelte es sich bei den Zahlungen um die Finanzierung von Bauvorhaben der Rentenkasse. Empfänger der Überweisungen soll ein Bauunternehmen in Südrussland gewesen sein, berichtete der staatliche Nachrichten-Sender "Vesti".
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Wie sich später herausstellte, waren die Unterschriften der PFR-Mitarbeiter wie auch die Stempel der Rentenkasse auf den Dokumenten gefälscht. Offenbar funktionierten in letzter Minute aber doch interne Sicherungsmechanismen in den Finanzstrukturen: Nachdem klar geworden war, dass es sich um ein Betrugsmanöver handelt, stoppte die Zentralbank die Überweisung der Gelder und blockierte die Konten der Empfänger.
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Der Löwen-Anteil der Beute ist sicher gestellt 1,029 Mrd. der zunächst überwiesenen 1,25 Mrd. Rubel seien sichergestellt und bereits wieder auf die Konten des Pensionsfonds zurück geführt worden, erklärte eine Sprecherin der Rentenkasse. Die Zentralbank bemühe sich gegenwärtig auch um die Sicherstellung und Rückführung der restlichen Summe.
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Die pünktliche Auszahlung der Renten sei durch die Affäre jedenfalls nicht bedroht, hieß es.
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Die vermutlich international gut organisierten Täter hatten offenbar vor, die erschwindelten Gelder durch eine Kette von schnellen Überweisungen „verschwinden“ zu lassen.
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