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Einträglicher Nebenjob: Polizisten und Steuerfahnder machten in Russisch-Fernost als Mafia-Bosse Geschäfte (Foto: Archiv/.rufo)
Einträglicher Nebenjob: Polizisten und Steuerfahnder machten in Russisch-Fernost als Mafia-Bosse Geschäfte (Foto: Archiv/.rufo)
Donnerstag, 28.04.2011

Fernost-Mafia unter Beamten-Führung hochgenommen

Chabarowsk. Die Ermittlungsbehörde meldet einen Erfolg im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität: In der Fernost-Region sei eine 250 Mann starke Mafia-Bande unter der Führung von Steuerfahndern ausgehoben worden.


Die Bande hätte den gesamten Fernöstlichen Föderalen Bezirk (mit Hauptstadt in Chabarowsk) terrorisiert, so das Ermittlungskomitee. Seit Montag seien 13 Mitglieder der Gruppe festgenommen worden, bei fünf von ihnen handelt es sich um ehemalige Milizionäre. An zwölf Arbeitsstellen und Wohnungen von führenden Köpfen der Mafiagruppe seien Razzien durchgeführt worden, an weiteren zehn Stellen wurden Dokumente beschlagnahmt.

90 Firmen im Geflecht der Mafia


Der kriminellen Organisation sollen zwischen Wladiwostok und Blagoweschtschensk 250 Personen angehört haben. Außerdem soll die Bande 90 Unternehmen kontrolliert haben. Der von der Bande erzielte „Gewinn“ wird von der Behörde mit 10 Mrd. Rubel (ca. 250 Mio. Euro) angegeben.

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• Transsib-Straße fertig: Asphalt bis nach Wladiwostok (26.09.2010)

Wirtschaftskriminalität im großen Stil


Die Fernost-Mafia soll sich vor allem durch die illegale Inbesitznahme von Firmen, Erpressung und Unterschlagung von Haushaltsmitteln bereichert haben. So soll sich die Gruppe Geld angeeignet haben, das für den Bau der Transsib-Straße „Amur“ und der Fernstraße von Chabarowsk nach Wladiwostok bestimmt war.

Weiter umfasst das Sündenregister der Beamten-Mafia Betrugsmanöver mit der Rückerstattung von Mehrwertsteuer und das Waschen von Einkünften aus dem Schmuggel von Holz nach China.

Auf die Spur der Bande sind die Ermittler nach eigenen Angaben im Herst 2010 gekommen, als unter Erpressungsverdacht zwei ehemalige Mitarbeiter der Chabarowsker Ermittlungsbehörde festgenommen wurden.

Die Ermittlungen versprechen umfangreich zu werden: Schon jetzt sind wegen 63 aktenkundigen Verbrechen 16 Ermittlungsverfahren gegen die Gruppierung im Gange.



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