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| Der Moskauer Vorstadt-Club Saturn erkämpfte seit langem Mal wieder einen Sieg - gegen Tabellenletzten Rubin. (foto: NTW-plus/newsru) | |
Dienstag, 24.04.2007
Fußball: Sergej Semak ist der Held des Wochenendes
St. Petersburg. Der sechste Spieltag der Premierliga brachte dem bisherigen Leader ZSKA die erste Niederlage. Das Siegtor für Moskwa schoss der Ex-Armeekicker Semak. Es war der 100. Treffer in seiner langen Karriere.
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Beim Hauptstadtderby ging es am Sonntag, wie es so schön heißt, „um sechs Punkte“. Der Sieg einer der beiden punktgleich führenden Mannschaften bedeutete einen soliden Sprung nach vorn. Favorit war ZSKA, aber Moskwa zeigte Charakter und ließ sich nicht einschüchtern von dem „großen Namen“ des Vorjahrssiegers.
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Moskwa kämpft sich durch
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Frischer ging der Armeeklub in dieses Spiel, denn Moskwa hatte am Mittwoch noch eine Pokalbegegnung zu absolvieren gehabt. Das bedeutete aber keineswegs ein leichtes Spiel für ZSKA – Moskwa war seinem Gegner mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen.
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In dem schnellen und kampfbetonten Match stand es zur Pause 1:1. Kurz nach dem Wiederanpfiff machte ausgerechnet der Ex-Kapitän und -Spielmacher von ZSKA Sergej Semak Furore, als er den Verein, für den er neun Jahre gespielt hatte, in Rückstand brachte.
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Freund und Feind jubeln gemeinsam
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Nach seinem Treffer lief Semak, der nach seiner Rückkehr von Paris Saint Germaine bei Moskwa kickt, zur Gästetribüne und ließ sich von den ZSKA-Fans feiern – ein zugegeben seltenes Bild, hatte er doch gerade ZSKAs Niederlage eingeläutet.
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ZSKA verdankt Semak allerdings eine ganze Menge – er hatte großen Anteil am Gewinn des UEFA-Pokals im Jahre 2005. Seine drei Treffer gegen PSG waren dann aber auch der Auslöser für seine Trennung von den Moskauern und den (wenn auch nur kurzzeitigen) Wechsel nach Paris.
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Spartak bleibt dran
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An der Tabellenführung konnte sich Moskwa allerdings nur zwei Stunden freuen, bis zum Schlusspfiff in der Begegnung Spartak Moskau gegen Krylja Sowetow. Die Moskauer Spartakisten gewannen das Spiel knapp, aber letztlich verdient mit 1:0, auch wenn sie ihre Überlegenheit aus der ersten Halbzeit nur mit Mühe über die 90 Minuten retten konnten.
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Saturn beendet das Unentschieden-Übel
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Ein weiteres nennenswertes Ereignis des sechsten Spieltags ist Saturns erster Sieg der Saison. Zwar war es nur ein hauchdünnes 1:0 gegen Rubin, für Cheftrainer Vladimir Vajs aber kam es einer Erlösung gleich – die bei dem Verein aus dem Moskauer Gebiet seit dem letzten Jahr grassierende Remis-Seuche ließ bereits Fragen über die Kompetenz des Slowaken aufkommen.
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Rubin setzt dagegen seinen schweren Start in die Saison fort und bildet vorübergehend das Schlusslicht der Tabelle. Das torreichste Spiel des Tages lieferten Amkar und Tom, die insgesamt sechs Bälle ins Netz beförderten, allesamt in den ersten 45 Minuten. Das 3:3-Unentschieden stellt allerdings keine der beiden Mannschaften zufrieden.
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Ein wunderschönes Tor von Tichonow
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Chimki musste sich Dynamo Moskau mit 1:2 geschlagen geben, aber der eine Treffer des Moskauer Vorstadtvereins muss gesondert erwähnt werden. Nach einer Flanke nahm Andrej Tichonow den Ball direkt auf den Spann und beförderte ihn mit einem Donnerschlag ins Tor.
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Tichonow, Russlands momentane Fußballlegende Nr. 1, ist mit seinen 36 Jahren nach wie vor brandgefährlich, was er erneut unter Beweis stellte. Ein ähnliches Tor gelang Konstantin Syrjanow für Zenit, das in Wladiwostok zum zweiten Mal in Folge punkten konnte.
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Einen Bericht zu diesem Spiel und die aktuelle Tabelle finden Sie auf unserer Fußball-Seite. Die restlichen Ergebnisse des Spieltages: Rostow unterlag Kuban mit 0:1; Spartak Naltschik und Lokomotive trennten sich 0:0.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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