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| Der Raumgleiter "Klipper" ist auf Eis gelegt, aber die Neuentwicklung einer neuen Raumschiffgeneration wird von Roskosmos jetzt ausgeschrieben. Hier ein Projektbild "Klipper" (Foto: Archiv) | |
Mittwoch, 01.08.2007
Weltraumtourismus: Preissteigerung bei Mondflug
Moskau. Schnupperpreise im Weltraumtourismus sind passé, der Andrang ist groß. Space Adventures will die Ticketpreise verdoppeln. Putin fliegt in 2008 vermutlich umsonst. Ab 2009 gibt es Mondumrundungen, ab 2012 Mondlandungen.
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Die fünf bisherigen Weltraumtouristen hatten für ihre Stippvisites auf der Internationalen Raumstation ISS nur jeweils zwischen 11 und 15 Millionen Euro berappen müssen - kamen aber regelmäßig begeistert zur Erde zurück. Wie die Agentur Space Adventures heute mitteilt, werden die Preise für einen Ausflug zur ISS künftig 22 bis 30 Millionen Euro betragen.
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Sonderangebot gegen Aufpreis
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Für einen geringfügigen Aufpreis von weiteren 11 Millionen Euro können Weltraumtouristen in Zukunft auch von der ISS aus einen frei schwebenden Weltraumausflug unternehmen.
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Im Preis enthalten ist natürlich der maßgeschneiderte Weltraumanzug, die monatelange Vorbereitung im Moskauer Sternenstädtchen - und das Survival-Training für den Fall, dass die Landung schief geht.
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Die Touristenplätze im Raumschiff Sojus sind nach Angaben von Space Adventures bereits bis 2009 ausgebucht. Gerüchteweise soll für den Herbst 2008 bereits ein Platz für Wladimir Putin oder auch den Oligarchen Roman Abramowitsch reserviert sein.
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Supermann Putin strebt auch nach der Präsidentschaft nach Höherem
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Putin wird jedenfalls zu dieser Zeit nach den Präsidentschaftswahlen bereits den Kreml verlassen haben. Er könnte mit einem Kurzbesuch auf der ISS demonstrieren, dass er fit genug ist, auch nach dem Ende der Präsidentschaft nach Höherem zu streben und als russischer Supermann weiter in der großen globalen Show mitzumachen.
Auf jeden Fall wäre ein Raumflug Putins nicht nur eine gute Eigenwerbeaktion, sondern auch PR für den russischen Weltraumtourismus, der inzwischen zu einer beträchtlichen Einnahmequelle für Roskosmos geworden ist.
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Ab 2009, so hatte Roskosmos bereits angekündigt, soll es Rundflüge um den Mond geben, bei denen auch die Kehrseite des Erdtrabanten besichtigt werden kann. Eine Mondumrundung soll allerdings – beim Stand 2007 – bereits 80 Millionen Euro pro Tourist kosten. Im Preis enthalten ist dann ein Flug zur ISS, von der aus die Passagiere dann in einer Sojus-Kapsel weiter Richtung Mond beschleunigt werden.
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Ab vermutlich 2012 könnte es für zahlungskräftige Abenteurer auch Mondlandungen geben. Voraussetzung dafür dürfte aber sein, dass der russische Raumgleiter „Klipper“ oder eine andere Neuentwicklung einsatzbereit ist, die jetzt von Roskosmos ausgeschrieben werden soll. (mig/.rufo/Moskau)
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