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| Bei Sommerhitze Mitte Mai wollte sich zwischen Spartak und Loko nicht die rechte Fußballlaune einstellen. (foto: newsru.com) | |
Dienstag, 22.05.2007
Fußball: Zenit erobert erstmals die Tabellenspitze
St. Petersburg. Der zehnte Spieltag der russischen Premierliga erbrachte erneut einen Wechsel an der Tabellenspitze. Zum ersten Mal in der Saison 2007 gelingt Zenit St. Petersburg der Sprung nach ganz oben.
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Zentrales Spiel des Wochenendes war das Moskauer Lokalderby zwischen Spartak und Lokomotive. Wer allerdings einen spannenden Fight erwartet hatte, wurde herb enttäuscht. Bei 28 Grad im Schatten schlichen beide Teams kraft- und saftlos über das Feld im Moskauer Olympiastadion.
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Die besseren „Schleicher“ waren die „Eisenbahner“, die ihren 2:1-Sieg über den Hauptstadtrivalen im Endeffekt verdienten. Spartak verlor erstmals in der laufenden Saison und eliminierte damit die letzte noch verbliebene „Null“ in der Tabelle. Gegen Loko war es allerdings bereits die dritte Niederlage, denn auch in beiden Halbfinalpokalspielen mussten sie sich geschlagen geben.
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ZSKA kann seine Chance nicht nutzen
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Den Schnitzer der Hauptstadtkollegen wussten die Kicker von ZSKA nicht zu nutzen. Zu Gast bei Amkar in Perm, die ihr 100. Premierligaspiel bestritten, bestimmten sie zunächst das Spiel und stellten ein paar ausgezeichnete Torchancen auf die Beine.
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Nach der Pause wurde Amkar stärker, den ersten Treffer landete jedoch ZSKAs Goalgetter Vagner Love. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang Amkar durch Drincic dann der Ausgleich. Gassajews Truppe hatte dann sogar noch Glück, als ebenfalls Drincic das Leder an die Latte beförderte.
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Zenit quält sich an die Tabellenspitze
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Zenit empfing am Sonntag Rubin aus Kasan. Die Gastgeber wachten erst in der zweiten Hälfte auf und wandelten einen 0:1-Rückstand schließlich in ein 2:1 um. Zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren konnten die Petersburger einen Rückstand zu einem Sieg drehen. Einzelheiten zu diesem Spiel und die aktuelle Tabelle sind auf unserer Fußball-Seite zu finden.
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Zenit zeigt auch nach zehn Spieltagen nicht das reife Spiel, das viele von dem frischgebackenen „Millionär von der Newa“ erwarten. Und doch gelang es am Sonntag, erstmals in dieser Saison mit Spartak punktgleich zu ziehen und sich an der Tabellenspitze zu etablieren.
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Saturn: 24 Remis in 40 Spielen
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Ihre unselige Unentschieden-Serie setzten die „Außerirdischen“ von Saturn fort. Gegen Spartak Naltschik reichte es wieder nur zu einem 1:1. Sieben von zehn Spielen endeten in dieser Saison mit einem Remis. Zählen wir das vorige Jahr mit, kommen die Kicker aus dem Moskauer Gebiet auf 24 Unentschieden in 40 Spielen.
Der Trainerstuhl unter Vladimir Vajs wackelt inzwischen bedenklich. Er weiß sich nicht zu helfen, kann die Gründe für das Desaster nicht ausfindig machen. So blieb ihm nicht mehr, als auf der Pressekonferenz nach dem Match eine Entschuldigung an die Fans auszusprechen.
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Kuban: Dieselbe Krankheit wie Saturn
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Die Remis-Krankheit hat auch Kuban aus Krasnodar erwischt. Die Südrussen fabrizierten am Wochenende ebenfalls ihr siebtes Unentschieden, darunter sind alle sechs Heimspiele der Saison zu finden. Zusammen mit Lutsch-Energija aus Wladiwostok lieferten sie ein äußerst langweiliges Spiel, in dem zwei Standardsituationen zwei Tore hervorbrachten.
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Rostow sitzt schon wieder im Keller
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Rostow konnte gegen den Debütant Chimki auf eigenem Platz nur ein dünnes 1:1 erzielen. Die Kicker vom Don sind nach einem Drittel der Distanz bereits wieder dort angelangt, wo sie im letzten Jahr einen Gutteil der Saison verbracht hatten – am äußersten Ende der Tabelle.
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Mehr Charakter zeigte Krylja Sowetow aus Samara zu Gast in Tomsk. Die Gastgeber gingen zunächst in Führung und hielten den minimalen Vorsprung bis zehn Minuten vor Schluss. Zwei grobe Fehler ihres Torhüters führten indessen zu zwei Gegentoren. Den Schlusspunkt in dieser Tomsker Tragödie setzte ein nicht verwandelter Elfmeter der Platzherren.
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Moskwa ist völlig aus dem Lauf
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Zum Abschluss des Spieltages traten Dynamo und Moskwa gegeneinander an. Die „Städter“, die zu Saisonbeginn eine phantastische Siegesserie hingelegt hatten, sind völlig aus dem Tritt geraten. Dem Lokalrivalen Dynamo konnten sie nichts Ernstes entgegensetzen. Dynamo konnte seine Vorteile indes nicht in bare Münze umsetzen. Folgerichtig prangten beim Schlusspfiff zwei Nullen auf der Anzeigetafel.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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