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Donnerstag, 22.11.2007
Verschrottetes Armeegerät erbringt 3,5 Milliarden
Moskau. Nach Angaben der stellvertretenden Verteidigungsministerin Ljubow Kudelina hat ihr Ministerium 2007 rund 3,5 Milliarden Rubel (circa 100 Mio. Euro) durch den Verkauf von ausrangiertem Armeegerät verdient.
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Ein Teil des erwirtschafteten Geldes solle kinderreichen Armeeangehörigen zukommen, so Kudelina. Der Löwenanteil des jetzt verdienten Geldes wird jedoch in die Neuausrüstung der Armee fließen.
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Das auf fünf Jahre (bis 2010) ausgelegte „Programm zur Verschrottung von Waffen und Militärtechnik“ hat das erklärte Ziel, die russischen Streitkräfte bei ihrem Übergang zur Berufsarmee von veraltetem Gerät zu befreien und mit moderner Bewaffnung auszurüsten.
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Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow hatte erst am Dienstag erklärt, es sollten 4.000 Panzer ausrangiert und recycelt werden. In früheren Jahren „verdiente“ das Verteidigungsministerium mit der Verschrottung alten Geräts sehr viel weniger, etwa ein Siebtel der jetzigen Summe, teilte Kudelina auf einer Pressekonferenz in Moskau mit.
(sb/.rufo/St. Petersburg)
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