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US-Bürger sind vorerst in russischen Kinderheimen als Adoptiveltern nicht mehr willkommen (Foto: ld/.rufo)
US-Bürger sind vorerst in russischen Kinderheimen als Adoptiveltern nicht mehr willkommen (Foto: ld/.rufo)
Donnerstag, 15.04.2010

Russland erlässt Adoptionsverbot für US-Eltern

Moskau. US-Bürger können vorerst keine russischen Kinder mehr adoptieren. Mit dem Moratorium reagierte Moskau auf die skandalöse „Abschiebung“ eines sieben Jahre alten Jungen durch seine amerikanische Adoptivmutter.

Wie ein Sprecher der Behörde erklärte, gilt das Adoptions-Moratorium bis zum Abschluss eines bilateralen Vertrags mit den USA, in dem die Auslandsadoptionen detailliert geregelt werden. Dies soll vor allem die weitere Überprüfung und Beobachtung des Schicksals der Kinder bei ihren neuen Familien betreffen.

Zahlreiche Todesfälle in Amerika


Vor 2006, als Russland die Regeln für Auslandsadoptionen verschärfte, starben insgesamt zwölf russische Kinder an ihren neuen Wohnorten in den USA – meist durch Gewalt in den Familien. Seither wurden drei weitere Todesfälle gezählt.

Nach Angaben des US-Botschafters in Moskau werden über diesen Fragenkreis schon länger Verhandlungen mit Russland geführt. Eine Neuregelung sei in der Tat überfällig, so der Diplomat.

Adoptivkind alleine zurückgeschickt


Beim jüngsten Skandal ist niemand ums Leben gekommen – aber einem Adoptivkind wurde schwerer psychischer Schaden zugeführt: Die Mutter des sieben Jahre alten Artjom Saweljow setzte diesen in New York einfach in ein Flugzeug nach Moskau, weil sie mit dem Kind nicht klar kam.

Bei Russland-Aktuell
• Adoptionsskandal: Artjom hat bald neue Eltern (09.04.2010)
• US-Pflegeeltern schieben 7-Jährigen nach Russland ab (09.04.2010)
• Finnisch-russische Familientragödie in Turku eskaliert (15.03.2010)
• Erneut Tod eines russischen Adoptivkindes in den USA (03.03.2010)
• Zwölf Internatskinder schneiden sich Pulsadern auf (01.02.2010)
Auf einem Zettel, den der nur noch schlecht russisch sprechende Junge bei sich hatte, stand, dass sie auf die Adoption verzichte. Artjom war von ihr vor fünf Monaten aus einem Kinderheim in Partisansk bei Wladiwostok adoptiert worden.

Gegenwärtig befindet sich das Kind in einem Moskauer Krankenhaus. Nach Angaben von Pawel Astachow, dem Kinderrechtsbeauftragten des russischen Präsidenten gibt es mehrere Familien, die sich bereits zur Adoption bereit erklärt haben - darunter auch eine russische und eine amerikanische Diplomatenfamilie, die beide zweisprachig seien.

Unklarer Rechtsstatus des kleine Artjom


Vor einer weiteren Entscheidung über sein Schicksal müsste aber erst die vorherige Adoption gerichtlich für ungültig erklärt werden.

Gegenwärtig gehört das Kind weiterhin offiziell der US-Familie Hansen. Diese lehnt aber bisher jeden Kontakt mit den Behörden ab.

Nach amerikanischer Sichtweise ist "Justin Hansen" inzwischen auch US-Bürger, ungeachtet seines noch vorhandenen russischen Passes.



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