Zwölf Internatskinder schneiden sich Pulsadern auf
Ischewsk. Ein Dutzend Internatskinder hat sich in einem Schulinternat die Pulsadern aufgeschnitten. Ein Zehntklässler soll die Kinder zu der "Mutprobe" angestachelt haben.
Die Kinder mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Keiner der Jungen wurde lebensgefährlich verletzt.
Die Opfer sind im Alter zwischen zehn und 17 Jahren. "Alle Kinder haben Schnittwunden im Unterarm. Ihr Zustand ist zufriedenstellend", erklärte der behandelnde Arzt Sergej Patjuchin.
Die Erklärungen der Jungen sind widersprüchlich. Einige behaupten, sie hätten sich selbst die Venen aufgeschnitten, andere erzählten den Ermittlern, dass ein 17jähriger sie dazu gedrängt habe.
Er wolle sehen, "was für Männer ihr seid und wer Mut hat", soll er den Internats-Zöglingen gesagt haben. Über die Einleitung eines Strafverfahrens wurde noch nicht entschieden.
Über die Perspektiven deutsch-russischer Zusammenarbeit diskutierten am 11.3. in Moskau Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der Vizevorsitzende der Deutsch-Russischen Aussenhandelskammer, Alexej Mordaschow und einige hundert Unternehmer, moderiert vom Vorsitzenden des deutsch-russischen Forums, Ernst-Jörg von Studnitz. (Topfoto: Mrozek/.rufo)