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| Schalter umgelegt: Nordkorea geht in der Atompolitik wieder auf Konfrontationskurs (Foto: Vesti) | |
Dienstag, 26.05.2009
Wladiwostok droht kein Atom-Regen aus Nordkorea
Wladiwostok. Russische Meteorologen beruhigen die Bevölkerung im Gebiet Primorje: Nach dem Atombombentest in Nordkorea drohe der Region keine Gefahr durch strahlenbelastete Niederschläge.
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Die russische Regionalmetropole Wladiwostok liegt nur etwa 310 Kilometer von dem Testgelände entfernt, wo das nordkoreanische Militär gestern offenbar unterirdisch eine Atombombe zündete.
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Berechnungen der Windverhältnisse ergaben, dass eventuell freigesetzte Radionuklide über das Japanische Meer nach Osten in Richtung Japan abgetrieben würden. Gegenwärtig sei keine erhöhte Strahlung messbar.
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Vier Wetterstationen im Süden der russischen Pazifikküste wurden jedoch in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt: Sie sollen bis Ende des Monats alle drei Stunden das Strahlenniveau messen.
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Sprengkraft wie Hiroshima-Bombe von 1945 Die Sprengkraft der Explosion von gestern früh wurde von russischen Experten des Verteidigungsministeriums mit etwa 20 Kilotonnen TNT angegeben. Dies entspricht der Sprengkraft der ersten eingesetzten Atombombe, die die USA 1945 über Hiroshima abwarfen.
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Im Oktober 2006 hatte Nordkorea seinen ersten Atomtest in der gleichen Gegend im Nordosten des Landes durchgeführt. Auch damals wurden in Primorje keine erhöhten Strahlungswerte gemessen. Die Sprengkraft wurde damals mit 5 bis 15 Kilotonnen ermittelt - was Zweifeln Nahrung gab, es habe sich gar nicht um eine atomare Explosion gehandelt.
Nordkoreanischer Diplomat: Wir testen weiter "Dies ist die Antwort auf den Druck der USA und anderer Staaten auf Nordkorea. Unser Land wird auch weiterhin seine Verteidigungsfähigkeit stärken und unterirdische Atomtests und Raketenstarts durchführen", erklärte ein Mitarbeiter des nordkoreanischen Konsulates in der russischen Hafenstadt Nachodka.
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Heute zwei weitere Raketentests Heute wurden von Nordkorea an der Küste nochmals zwei Raketen abgefeuert. Es handelte sich um Kurzstreckenraketen mit einer maximalen Reichweite von 135 Kilometer. Pjöngjang hatte das entsprechende Seegebiet zuvor bis zum 30. Mai als für den Schiffsverkehr gesperrt erklärt.
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Trotz der räumlichen Nähe gibt es nur wenig Kontakte zwischen Nordkorea und der Region Primorje. Wladiwostok ist etwa 150 Kilometer Luftlinie von der nordkoreanischen Grenze entfernt.
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Die gemeinsame Grenzlinie zwischen Russland und Nordkorea ist aber nur etwa 20 Kilometer lang.
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