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Dienstag, 14.04.2009
Russland nennt Reaktion Nordkoreas auf UN "hysterisch"
Moskau. Als "hysterisch" hat der Sprecher des aussenpolitischen Ausschusses des russichen Föderationsrates, Michail Margelow die Reaktionen Nordkoreas auf die jüngste UN-Sicherheitsratsresolution zu den nordkoreanischen Raketentests und dessen Atomprogramm bezeichnet.
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Nordkorea hatte die weitere Teilnahme an den Sechser-Gesprächen um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm abgesagt, die schon seit 2003 geführt werden. An den Gesprächsrunden waren Nord- und Südkorea, Japan, China, die USA und Russland beteiligt. Nordkorea werde "nie wieder" an den Verhandlungen teilnehmen, hatte ein Diplomat erklärt.
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Nordkorea hatte angekündigt, seine Raketen- und Atomprogramme fortzusetzen und sich weiterhin an keinerlei ältere internationalen Absprachen mehr zu halten. Nordkorea will zwei bereits stillgelegte (nicht atomwaffentaugliche) Leichtwasserreaktoren reaktivieren, u.a. weil die USA die versprochenen Kompensationslieferungen an Energieträgern nicht geleistet hatten.
Zuvor hatte der UNO-Sicherheitsrat am 5.April in einer Resolution den jüngsten nordkoreanischen Raketentest als "im Widerspruch" zu früheren UN-Resolutionen bezeichnet. Diese abgeschwächte Formulierung war auf Betreiben Chinas gewählt worden.
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Nordkorea besteht darauf, es werde seine "atomare Abschreckungsfähigkeit" entwickeln, um die eigene nationale Sicherheit zu garantieren.
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Michail Margelow erklärte in Moskau, Nordkorea müsse schon aus eigenem Interesse an den Verhandlungstisch zurückkehren, um Treibstofflieferungen für konventionelle Kraftwerke zu erreichen.
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