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| Am Dienstag versammelte sich Jelzins Familie zu einer Totenmesse in der Christ-Erlöser-Kathedrale (Foto: Vesti) | |
Dienstag, 24.04.2007
Ex-Präsident Jelzin wird morgen in Moskau begraben
Moskau. Russland nimmt Abschied von Ex-Präsident Boris Jelzin. Er wird morgen im Beisein prominenter Trauergäste aus dem In- und Ausland beigesetzt. In Moskau und Kiew werden Kondolenzbücher aufgelegt.
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Die Trauerfeier für Boris Jelzin wird morgen ab 12 Uhr in der Christus-Erlöser-Kirche nahe des Kremls abgehalten und vom Fernsehen direkt übertragen.
Jelzins Leichnam wurde bereits am Dienstag Nachmittag in die Kathedrale überführt. Dort soll um 17 Uhr eine erste Gedenkfeier nach orthodoxem Ritus stattfinden. Danach hat die Bevölkerung heute bis 23 Uhr und morgen bis 12.30 Uhr Gelegenheit, Abschied vom ersten Präsidenten Russlands zu nehmen.
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Im Anschluss an den offiziellen Trauergottesdienst wird Jelzins Leichnam auf dem prominenten Nowodewitschi-Friedhof beigesetzt. Leitung und Organisation der Beisetzung hat Staatspräsident Putin dem Chef seiner Administration Sergei Sobjanin übertragen. Der genaue Zeitplan der Beerdigung steht noch nicht fest.
Nach russischen Medienberichten befinden sich ganz in der Nähe der Grabstelle Jelzins die letzten Ruhestätten von Raissa Gorbatschowa und des ehemaligen Krasnojarsker Gouverneur Alexander Lebed, der zu Jelzins Regierungszeit den ersten Friedensschluss mit den tschetschenischen Separatisten aushandelte.
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Janukowitsch kommt, Juschtschenko vielleicht
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Im Boris-Jelzin-Zentrum, das Filialen in Moskau und Jekaterinburg unterhält, werden Beileidsbekundigungen entgegengenommen. Auch in Kiew, wo Viktor Tschernomyrdin - unter Jelzin Premierminister - als Botschafter amtiert, legte die russische Botschaft ein Kondolenzbuch für die Bevölkerung auf.
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Über die Teilnehmerliste des Begräbnisses sind bisher nur wenige Einzelheiten bekannt. Der ukrainische Premierminister Viktor Janukowitsch hat sich für die Teilnahme angemeldet.
Die Präsidenten Weissrusslands und der Ukraine Alexander Lukaschenko und Viktor Juschtschenko kommen möglicherweise nach Moskau. Angemeldet hat sich auch der deutsche Bundespräsident Horst Köhler, während EU-Kommissar Javier Solana verhindert ist.
(eva/.rufo/. St. Petersburg)
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