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Fernsehbilder zeigen brennende Barrikaden im Zentrum Kiews (Foto: TV)
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Mittwoch, 22.01.2014

Konflikt in der Ukraine fordert erste Todesopfer

Kiew. In der Ukraine ist die Lage endgültig eskaliert: Die Straßenschlachten in Kiew haben mehrere Tote gefordert. Beide Seiten des Konflikts schieben sich gegenseitig die Schuld für die Eskalation der Gewalt zu.

Zwei Tote haben die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Demonstranten und Polizei mindestens gefordert. Die Generalstaatsanwaltschaft hat nach dem Leichenfund - beide Opfer weisen Schusswunden auf - ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlichen Totschlags eingeleitet.

Rote Linie überschritten


Die Opposition macht die Sicherheitskräfte für die Toten verantwortlich und spricht sogar von insgesamt vier Toten. „Die ukrainische Regierung hat die rote Linie überschritten“, sie verstehe nur die Sprache der Gewalt, heißt es in der Stellungnahme des Oppositionsführers Witali Klitschko.

Bei Russland-Aktuell
• Protest in der Ukraine radikalisiert sich dramatisch (20.01.2014)
• Wie Kiew erst Brüssel und dann Moskau erpresst, mit Erfolg (18.12.2013)
• Putin will sich der Ukraine nicht aufdrängen (12.12.2013)
• Die Ukraine will 20 Mrd. Euro für eine EU-Annäherung (11.12.2013)
• Experte: Die Opposition in Kiew hat die Lage überschätzt (05.12.2013)
Dabei ist noch völlig unklar, wie die Männer ums Leben kamen. Hieß es zunächst sie seien Opfer von Scharfschützen geworden, verbreiteten später oppositionelle Medien die Meldung, einer der beiden weise Einschüsse einer Pistole auf. Die Polizei verwende keine Schusswaffen gegen die Demonstranten, betonte der Sprecher des Innenministeriums Sergej Burlakow. Zum Einsatz kämen nur „Spezialmittel“, das heißt Gummiknüppel, Schilde und Blendgranaten. Burlakow räumte allerdings ein, dass auch Transportpanzer an der Einkaufsmeile Kreschtschatik aufgefahren seien. Sie sollen die Barrikaden räumen.

Bürgerkrieg in Kiew


Das Zentrum Kiews erinnert an ein Bürgerkriegsgebiet. Schwarzer Rauch hängt über der Stadt, nachdem die Demonstranten die Barrikaden mit brennenden Reifen bestückt haben. Radikale Demonstranten, vornehmlich aus den Reihen des extremistischen „rechten Sektors“ und Sondereinheiten der Polizei liefern sich Straßenschlachten unter Einsatz von Steinen, Molotow-Cocktails und Blendgranaten.

Am Mittwoch kam es immerhin zu ersten direkten Verhandlungen zwischen Präsident Viktor Janukowitsch und den Oppositionsführern Klitschko Arseni Jazenjuk und Oleg Tjagnibok. Die dreistündigen Gespräche endeten ergebnislos. Der ukrainische Politologe Wladimir Fesenko zweifelt ohnehin daran, dass  die Troika die Straße unter Kontrolle hat. Sie hätten selbst zugegeben, „dass sie aggressiv gestimmten Teilnehmer des Maidan, die die Zusammenstöße provozieren, nicht halten können“, sagte Fesenko.

EU schockiert, Moskau verärgert


EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zeigte sich „schockiert“ angesichts der Eskalation und forderte beide Seiten zum Gewaltverzicht auf. Er kritisierte die Einschränkung von Medien- und Meinungsfreiheit in der Ukraine. Auch die USA erwägen Sanktionen.

Kritik gab es auch aus Moskau; allerdings gegenüber dem Westen, der sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einmische. Nach dem Außenministerium hat am Mittwoch auch das russische Parlament eine Protestnote verabschiedet. Der russische Nationalist Wladimir Schirinowski schlug unterdessen eine Teilung der Ukraine vor, wobei der größere Teil des Landes Russland zugeschlagen werden solle.



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Stoll 26.01.2014 - 15:10

Die EU ermöglicht der Masse einen lebenswerten Lebensstandart

Werter Matthias, östlich von Polen sinkt der wirtschaftliche und politische Lebensstandart rapide. Ich kann die Ukrainer sehr gut verstehen, die endlich aus der Umklammerung Russlands raus wollen. Was außer Not und Elend hat Russland in 100 Jahren seinen meisten Satelliten gebracht. Die Fliehkräfte waren 1990 so groß, dass es die UdSSR von innen heraus zerrissen hat. Alle Folgen dieser 100 Jahre andauernden Versklavung der Völker in der Sowjetunion sehen wir noch heute in den abgespaltenen Ländern.


Matthias 25.01.2014 - 20:31

Das ist ja einer böse auf die EU-Propaganda hereingefallen ;-) Die meisten der neuen Gesetze sind doch in Westeuropa schon lange Standard, und niemand stört sich daran. Bei uns wäre so etwas wie der besetzte Maidan doch gar nie möglich, spätestens nach 1 Tag geräumt. Und übrigens, googeln nach \"Merkel Klitschko\" hilft ;-)


Royaler 25.01.2014 - 01:42

Sorry!

3 X So einfach ist zweimal zuviel, Sorry, technisches Versagen auf meiner Seite.


Royaler 25.01.2014 - 01:39

So einfach!

Janukowitsch, die Oligarchen und der russische Einfluss scheinen ja, wenn man den protestkritischen Kommentaren glauben darf, die reinsten Glücksbringer für die Ukraine zu sein.
(Über die wirklichen Geldtranchen müssten wir da nebenbei nochmal genauer reden,
sie wissen schon, Propaganda und Wahrheit, Bekanntschaften und Bestechung in der Kombi Russland Ukraine)

Ob die Ukrainer, gerade die jüngeren Leute, einfach aus sich heraus überlegen können, des Lesens kundig, was denn wohl rechtstaatliche Verhältnisse vs. Korruption sein könnten, was eine
von Energiegelddoping unabhängige wirtschaftliche Entwicklung mit einer nach europäischen Maßstäben
strukturellen Regenaration bedeuten könnte - das scheint den
Staatsmachtbegeisterten wohl zu entgehen.
Und schonmal was von den Schwierigkeiten gehört, ohne große Organisationsstrukturen und wirklich fähige politikerprobte Leute in einem
Land der staatlichen Willkür, siehe Behandlung der Protestler durch staatliche Organe, voranzukommen. Wenn man denn wirkliche Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit will. Die Versammlungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit wird unterminiert. Gerade z.B. durch ein Putschgesetz in Wahnsinnsmanier durchgepaukt, das einen Notstand den eigenen Sicherheitskräften suggerieren soll und durch deren dann übertriebenes Agieren zur Angstmache beitragen soll, aber absehbar eher kontraproduktiv zur erklärten Sicherheitsabsicht zu hasserfüllten Gegengewalt Anlass bietet.
So weit wie bei solch naiver und oder brutaler Selbstüberschätzung der Machtelite und ihrer nahezu lethargischen Gefolgschaft erreicht, kann wohl keine ausländische Wirkkraft reichen.
Das Ganze wäre sicherlich besser zu organisieren gewesen und hätte bessere Strukturen aufweisen können - Lenin hat da auch mit ausländischer Hilfe sicherlich einen bessren Apparat um sich aufgebaut, der dann auch tatsächlich erfolgreich war.
An einen hohen Grad ausländischen Einfluss zu erinnern scheint nur ein fadenscheiniges Gegenmittel gegen die slawisch verbrüdete, mafiöse Oligarchenfreundschaft der wirklichen Machtfaktoren zwischen Russland und dem ehemaligen Vasallen aus UdSSR Zeiten. Dass hier die Ketten noch eng geschmiedet sind, ist auf jeden Fall plausibler.
Wenn wirklich gewollt und durch Klitschko als Vormann gemacht, wären die Oppositionellen nach europäisch-westlicher Hochbildung sicher fitter.
Dass ehemals schon die Beatles gedankliches Gift in das Willkürreich russischer Prägung streuen konnten, sei als ein Markzeichen zu verstehen, dass eigenständiges Denken und eins und eins Zusammenrechnen verbunden möglich ist, mit der Idee einer hoffentlich angenehmeren Welt, die samt Griechenland genügend Probleme aufweist, aber sich nach wie vor als Bessere den Menschen darstellt oder darzustellen weiß.
Versuche niemand die Menschen zwingen zu wollen, selbst wenn sie sich irren sollten und enttäuscht sein würden, sie entscheiden selbst, zur allerletzten Not bedauerlicherweise mit der Gewalt dgegen die Unterdrücker, ob die nun frei gewählt waren oder nicht.
(Siehe genügend Beispiele aus der Geschichte)
Anmerkung, kein Scherz:
Auf dem Maidan laufen halt ab und zu nur leibhaftige Vertreter hohen Ranges rum aus US und Europa rum, das ist vielleicht die moderne Form der \"Beatles-Indoktrination\", kann man so oder so sehen, ist aber wohl anders als damals nicht verboten und außerdem, alle Freunde Putins, samt Außenminister würden sich auf dem Maidan gerade als Vermittler sicherlich gut machen, mit genügend Sicherheitskräften um sie herum, versteht sich. So einfach!


Royaler 25.01.2014 - 01:39

So einfach!

Janukowitsch, die Oligarchen und der russische Einfluss scheinen ja, wenn man den protestkritischen Kommentaren glauben darf, die reinsten Glücksbringer für die Ukraine zu sein.
(Über die wirklichen Geldtranchen müssten wir da nebenbei nochmal genauer reden,
sie wissen schon, Propaganda und Wahrheit, Bekanntschaften und Bestechung in der Kombi Russland Ukraine)

Ob die Ukrainer, gerade die jüngeren Leute, einfach aus sich heraus überlegen können, des Lesens kundig, was denn wohl rechtstaatliche Verhältnisse vs. Korruption sein könnten, was eine
von Energiegelddoping unabhängige wirtschaftliche Entwicklung mit einer nach europäischen Maßstäben
strukturellen Regenaration bedeuten könnte - das scheint den
Staatsmachtbegeisterten wohl zu entgehen.
Und schonmal was von den Schwierigkeiten gehört, ohne große Organisationsstrukturen und wirklich fähige politikerprobte Leute in einem
Land der staatlichen Willkür, siehe Behandlung der Protestler durch staatliche Organe, voranzukommen. Wenn man denn wirkliche Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit will. Die Versammlungsfreiheit und Demonstrationsfreiheit wird unterminiert. Gerade z.B. durch ein Putschgesetz in Wahnsinnsmanier durchgepaukt, das einen Notstand den eigenen Sicherheitskräften suggerieren soll und durch deren dann übertriebenes Agieren zur Angstmache beitragen soll, aber absehbar eher kontraproduktiv zur erklärten Sicherheitsabsicht zu hasserfüllten Gegengewalt Anlass bietet.
So weit wie bei solch naiver und oder brutaler Selbstüberschätzung der Machtelite und ihrer nahezu lethargischen Gefolgschaft erreicht, kann wohl keine ausländische Wirkkraft reichen.
Das Ganze wäre sicherlich besser zu organisieren gewesen und hätte bessere Strukturen aufweisen können - Lenin hat da auch mit ausländischer Hilfe sicherlich einen bessren Apparat um sich aufgebaut, der dann auch tatsächlich erfolgreich war.
An einen hohen Grad ausländischen Einfluss zu erinnern scheint nur ein fadenscheiniges Gegenmittel gegen die slawisch verbrüdete, mafiöse Oligarchenfreundschaft der wirklichen Machtfaktoren zwischen Russland und dem ehemaligen Vasallen aus UdSSR Zeiten. Dass hier die Ketten noch eng geschmiedet sind, ist auf jeden Fall plausibler.
Wenn wirklich gewollt und durch Klitschko als Vormann gemacht, wären die Oppositionellen nach europäisch-westlicher Hochbildung sicher fitter.
Dass ehemals schon die Beatles gedankliches Gift in das Willkürreich russischer Prägung streuen konnten, sei als ein Markzeichen zu verstehen, dass eigenständiges Denken und eins und eins Zusammenrechnen verbunden möglich ist, mit der Idee einer hoffentlich angenehmeren Welt, die samt Griechenland genügend Probleme aufweist, aber sich nach wie vor als Bessere den Menschen darstellt oder darzustellen weiß.
Versuche niemand die Menschen zwingen zu wollen, selbst wenn sie sich irren sollten und enttäuscht sein würden, sie entscheiden selbst, zur allerletzten Not bedauerlicherweise mit der Gewalt dgegen die Unterdrücker, ob die nun frei gewählt waren oder nicht.
(Siehe genügend Beispiele aus der Geschichte)
Anmerkung, kein Scherz:
Auf dem Maidan laufen halt ab und zu nur leibhaftige Vertreter hohen Ranges rum aus US und Europa rum, das ist vielleicht die moderne Form der \"Beatles-Indoktrination\", kann man so oder so sehen, ist aber wohl anders als damals nicht verboten und außerdem, alle Freunde Putins, samt Außenminister würden sich auf dem Maidan gerade als Vermittler sicherlich gut machen, mit genügend Sicherheitskräften um sie herum, versteht sich. So einfach!


Royaler 25.01.2014 - 01:33

So einfach

Janukowitsch, die Oligarchen und der russische Einfluss scheinen ja, wenn man den protestkritischen Kommentaren glauben darf, die reinsten Glücksbringer für die Ukraine zu sein.
Ob die Ukrainer, gerade die jüngeren Leute, einfach aus sich heraus überlegen können, des Lesens kundig, was denn wohl rechtstaatliche Verhältnisse vs. Korruption sein könnten, was eine
von Energiegelddoping unabhängige wirtschaftliche Entwicklung mit einer nach europäischen Maßstäben
strukturellen Regenaration bedeuten könnte - das scheint den
Staatsmachtbegeisterten wohl zu entgehen.
Und schonmal was von den Schwierigkeiten gehört, ohne große Organisationsstrukturen und wirklich fähige politikerprobte Leute in einem
Land der staatlichen Willkür, siehe Behandlung der Protestler durch staatliche Organe, voranzukommen. Wenn man denn wirliche Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit will. Die Versammlungsfreiheit und Demonstartionsfreiheit wird unterminiert. Gerade z.B. durch ein Putschgesetz in Wahnsinnsmanier durchgepaukt, das einen Notstand den eigenen Sicherheitskräften suggerieren soll und durch deren dann übertriebenes Agieren zur Angstmache beitragen soll, aber absehbar eher kontrapproduktiv zur erklärten Sicherheitsabsicht zu hasserfüllten Gegengewalt Anlass bietet.
So weit wie bei solch naiver und oder brutaler Selbstüberschätzung der Machtelite und ihrer nahezu lethargischen Gefolgschaft erreicht, kann wohl keine ausländische Wirkkraft reichen.
Das Ganze wäre sicherlich besser zu organisieren gewesen und hätte bessere Strukturen aufweisen können - Lenin hat da auch mit ausländischer Hilfe sicherlich einen bessren Apparat um sich aufgebaut, der dann auch tatsächlich erfolgreich war.
An einen hohen Grad ausländischen Einfluss zu erinnern scheint nur ein fadenscheiniges Gegenmittel gegen die slavisch verbrüdete, mafiöse Oligarchenfreundschaft der wirklichen Machtfaktoren zwischen Russland und dem ehemaligen Vasallen aus UdSSr Zeiten. Dass hier die Ketten noch eng geschmeidet sind, ist auf jeden Fall plausibler.
Wenn wirklich gewollt und durch Klitschko als Voramann gemacht, wären die Oppositionellen nach europäisch-westlicher Hochbildung sicher fitter.
Dass ehemals schon die Beatles gedankliches Gift in das Willkürreich russischer Prägung streuen konnten, sei als ein Markzeichen zu verstehen, dass eigenständiges Denken und eins und eins Zusammenrechnen verbunden möglich ist, mit der Idee einer hoffentlcih angenehmeren Welt, die samt Griechenland genügend Probleme aufweist, aber sich nach wie vor als Bessere den Menschen darstellt oder darzustellen weiß.
Versuche niemand die Menschen zwingen zu wollen, selbst wenn sie sich irren sollten und enttäuscht sein würden, sie entscheiden selbst, zur allerletzten Not bedauerlicherweise mit der Gewalt dgegen die Unterdrücker, ob die nun frei gewählt waren oder nicht.
(Siehe genügend Beispiele aus der Geschichte)
Anmerkung, kein Scherz:
Auf dem Maidan laufen halt ab und zu nur leibhafttige Vertreter
hohen Ranges rum, das ist vielleicht die moderne Form der \"Beatles-Indoktrination\", kann man so oder so sehen, ist aber wohl anders als damals nicht verboten und außerdem, alle Freund Putins, samt Außenminister
würden sich auf dem Maidan auch als Vermittler sicherlich gut machen, mit genügend Sicherheitskräften um sie herum, versteht sich. So einfach!


Matthias 23.01.2014 - 17:00

@Stoll

Rechtfertig das eine von Aussen gesteuerte Revolution einer Minderheit in der Ukraine, einfach weil ein Vertrag mit der EU nicht unterschrieben worden ist? Immerhin ist Janukowitsch demokratisch bei Wahlen, wo nicht mal die EU etwas auszusetzen gehabt hat, gewählt worden. Statt jetzt in letzten Verzweiflungsakten noch zur Gewalt aufzurufen, wie es Klitschko tut, sollte man sich darauf konzentrieren, auf demokratischem Weg bis zur nächsten Wahl etas zu erreichen, nicht indem man den braunen Mob noch aufwiegelt. \\\\\\\\r\\\\\\\\n\\\\\\\\r\\\\\\\\nAber diese \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Revolution\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" ist jetzt eh schon gescheitert, viel zu wenig Unterstützung in der Bevölkerung, nicht einmal in der Hauptstadt der so europafreundlichen Westukraine wird gross demonstriert, und mit Gewalt verspielen sich die Oppositionellen noch mehr die Sympathien der Bevölkerung. Darauf, alles Janukowitsch in die Schuhe zu schieben fallen halt die meisten Leute doch nicht herein. \\\\\\\\r\\\\\\\\n\\\\\\\\r\\\\\\\\nUnd würde sich die Ukraine der EU anschliessen, wäre die Entwicklung genau wie in Griechenland, es würde noch mehr abwärts gehen und die nächsten 10, 20 Jahre mindestens wäre Darben angesagt. Aber dann würden die Leute in der Ukraine wirklich auf die Strasse gehen! Und wenn man schaut, so geht es der Ukraine nicht wirklich gut, aber immerhin schon mal besser als unter der Vorgängerregierung. Aber Timoschenko ist ja unter den westlichen Politikern schon fast eine Heilige, im Gegensatz zu dem, was die meisten Leute in der Ukraine über sie denken.\\\\\\\\r\\\\\\\\n\\\\\\\\r\\\\\\\\nTja, es gibt Sachen, die kann man nicht von einem Tag auf den anderen ändern, leider, das braucht Zeit. Gewaltsame Umstürze sind aber nicht das Mittel, das man in der jetzigen Situation ind er Ukraine anwenden sollte, macht alles noch schlimmer, und destabilisiert das Land.\\\\\\\\r\\\\\\\\n\\\\\\\\r\\\\\\\\nNatürlich gibt es zu viel Korrupheit in der Ukraine, aber bei weitem nicht nur in der Regierung, auch in der Opposition gibt es genug dubiose Gestalten mit Dreck am Stecken.


Stoll 23.01.2014 - 14:35

Die reiche politische und wirtschaftliche EU ist die Sonne für Osteuropa

@23.01.2014 12:24 Matthias--- Die Lebensverhältnisse wollen die Ukrainer verbessern. Dazu gehört neben der politischen Freiheit auch die Möglichkeit und die Chance aus dem seit fast 100 Jahren dauerndem Armenhaus auszubrechen. Selbst die etwas besseren russischen Lebensverhältnisse sind noch immer im Vergleich zu Westeuropa unterirdisch. Bei allen Problemen die die EU jetzt auch hat, möchte ich für keine Sekunde mit osteuropäischen Verhältnissen tauschen. Selbst im krisengeschüttelten Griechenland lebt es sich noch um Längen besser, als in Russland, der Ukraine oder Weißrussland.....


Matthias 23.01.2014 - 12:24

Wenn jemand Schuld ist an der Eskalation, dann ist es die EU, die sich mit ihrem Grossmachtgehabe in der Ukraine einmischt und unbedingt Klitschko als neuen europafreundlichen Präsidenten installieren will. Und Klitschko kann sich da auch nicht aus der Verantwortung stehlen und alles den anderen in die Schuhe schieben. Die EU will doch nur ihr Einflussgebiet auf Kosten Russlands erweitern und neue Märkte erschliessen,unter dem Deckmäntelchen der Verbreitung von Demokratie. Glaubt überhaupt noch jemand dieser billigen Propaganda? Plötzlich macht es eben doch Sinn, dass Putin in Russland Einschränkungen gegen NGO\'s erlassen hat, diese finanzieren ja unter anderem auch die Demos in der Ukraine. Und die EU macht sich mit ihrer Aussenpolitik doch nur lächerlich, Putin ist ihr in dieser Hinsicht doch um Längen voraus.

Die Proteste sind ja sehr begrenzt, ein paar hundert Meter vom Maidan merkt man gar nichts mehr davon, ausser dort, wo noch die rechten Chaoten randalieren. Dass, wie in einigen Medien erwähnt, auffallend viele Studenten unter den friedlich protestierenden Demonstranten sind, ist ja auch nicht verwunderlich, wenn an den Unis im ganzen Land eben diese gegen Geld rekrutiert werden um zu demonstrieren.

Übrigens halte ich es für sehr gefährlich, dass sich die Opposition und sogar die EU mit den Ultranationalisten / Rechtsradikalen zusammentun, um ihr Ziel zu erreichen. Überhaupt nichts aus der Vergangenheit gelernt?

Heuchlerisch ist auch die Reaktion des Westens von wegen Demonstrationsfreiheit, und darauf, dass die Polizei gegen die Rechten vorgeht wenn diese eben die Polizei angreifen. Würde hier nicht anders laufen, oder? Regierungsgebäude besetzen usw. ist ja auch in Ordnung, so lange es nicht im eigenen Land geschieht sonder in der Ukraine.

Und wieso Klitschko so naiv gewesen ist, sich vor den Karren der EU und der konservativen Parteien Westeuropas unter Merkel spannen zu lassen weiss wohl nur er selber. Selbst wenn er Präsident werden würde, er hätte doch nichts zu sagen, die politische Agenda würde ihm aus Brüssel und vom IWF diktiert - siehe Griechenland. Und auch dort sind ja dank der EU die Rechtsradikalen erstarkt.

Man kann ja von Janukowitsch halten, was man will, aber der Deal mit Russland ist sicher der bessere gewesen, wäre man mit der EU ins Bett gegangen hätte die Ukraine ja gleich den Staatsbankrott anmelden können - siehe ebenfalls Griechenland. Und der Bevölkerung in der Ukraine wäre es noch schlechter gegangen als heute.

Weniger Korruption und mehr Rechtsstaatlichkeit wären schon wünschenswert, in der Ukraine und in Russland, aber diese mit Einmischung von aussen erreichen zu wollen und mit kleinkindlichen Zwängereien ist der falsche Weg, denn die von aussen agieren nur wegen Eigeninteressen, nicht weil ihnen das Wohl des Volkes am Herzen liegt.


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