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Wladimir Putin begann am 12.12.12 um 12 Uhr, die Maximen seiner Politik zu verkünden (Foto: ld/.rufo)
Wladimir Putin begann am 12.12.12 um 12 Uhr, die Maximen seiner Politik zu verkünden (Foto: ld/.rufo)
Mittwoch, 12.12.2012

Putin: Drei Kinder pro Familie sollte Norm werden

Moskau. Präsident Wladimir Putin hat sich in seiner jährlichen programmatischen Ansprache vor den beiden Parlamentskammern für eine Intensivierung der Förderung von Familien mit Kindern ausgesprochen.


Putin wies darauf hin, dass vor kurzem zum ersten Mal seit vielen Jahren ein reales Bevölkerungswachstum in Russland registriert worden sei. „Damit Russland souverän und stark sein kann, braucht es mehr und besser Russen“, so Putin.

Die Stabilitätspolitik und Familienförderungs-Maßnahmen der letzten Jahre hätten sich positiv ausgewirkt. Doch Putin wünscht sich noch mehr Kinder in Russland: „Norm in Russland sollte die Familie mit drei Kindern sein“, erklärte er.

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• UN: Russland hat elf „verschwindende Großstädte“ (26.10.2012)
• Demographie: positive Entwicklung nicht von Dauer (08.08.2012)
• Lebenserwartung in Russland steigt bisher um drei Jahre (13.09.2010)
• Rauchen und Trinken für ein gesundes Sozialsystem (01.09.2010)
Vor einer Woche hatte das Arbeitsministerium gemeldet, dass in den ersten zehn Monaten dieses Jahres die Zahl der Geburten diejenige der Todesfälle um 790 übertroffen hätte. Das letzte Mal sei eine solche natürliche Bevölkerungszunahme vor 20 Jahren registriert worden.

Ab 2013 werden in Russland Mütter ein erhöhtes „Mutterkapital“ bei der Geburt von dritten oder weiteren Kindern erhalten, sofern ihre Heimatregion in Russland eine unterdurchschnittliche Geburtenrate aufweist, kündigte Putin an.

Putin kehrte am Ende seiner Rede noch einmal zum Thema Demographie zurück: Den Bevölkerungsrückgang in den letzten Jahren von etwa einer Mllion Menschen pro Jahr bezeichnete er als „Katastrophe“. Seit 2010 verzeichne Russland hingegen wieder ein Bevölkerungswachstum.

Dies beruht allerdings in erster Linie auf der Einwanderung. Putin erklärte, dass Russland Bedarf an der Zuwanderung von klugen und fähigen Menschen habe – und nicht an unqualifizierten Arbeitskräften.

Putin kündigte an, dass die Einreise für Bürger anderer GUS-Staaten ab 2015 nur noch mit Reisepässen möglich sein wird. Anders sei eine Migrationskontrolle nicht zu bewerkstelligen. Außerdem forderte er, die „bis zur Unmöglichkeit bürokratisierte Einbürgerung“ für Landsleute, die „kulturell und geistig Russland nahe stehen“ zu beschleunigen.

Auch sollten direkte Nachkommen von russischen Emigranten – auch solcher aus dem Zarenreich – einfach russische Staatsbürger werden können, wenn sie dabei ihren bisherigen Pass abgeben würden.



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Stoll 16.12.2012 - 02:16

Das musste gesagt werden

16.12.2012 1:53 Royaler
16.12.2012 1:16 Royaler
16.12.2012 1:28 Royaler

Die Zustimmung vieler Leser dürfte Ihnen Royaler gewiss sein. Ich bin schon lange ein begeisterter Leser Ihrer Beiträge.


Royaler 16.12.2012 - 01:53

Kinder statt Rüstung!

Potenz und Potential liegen nah beieinander - 3 Kinder geht ja ganz locker, wenn man deutlich verlagert.
Alles für die \"Souveränität\" und \"Stärke\" der Russischen Föderation, ich meine: dem Wohlergehen aller schon lebenden Russen insgesamt zugewandt.
Also die Rüstungs- und die Militärausgaben deutlich verringern, zur Stärkung der Infrastuktur - z.b.
Installationen aller Art und Häuserrenovierung für junge Familien und Bildung für die russischen Nachwüchsler, kommt ja jetzt mindestens eine Verdreifachung zustande, und natürlich noch mehr Mutter- und Vaterförderung durch eine strukturelle Wirtschaftsbelebung,
ich meine Produktion, rein russisch progressive natürlich, weltmarktstabil,
ohne sich auf Ressourcen von unter der russischen Erde ausruhen und oder gar nur bereichern zu wollen.
Wie fein für das künftige Russenkind und seine Eltern,
1,2,3 zum Zweierbund dazu, und die Schwulen und Lesben adoptieren noch die Kinderlein, die nicht richtig unterkommen und ansonsten auf der Straße herumlungern müssten!
Nachsatz: Wie schön, dass gerade die männlichen Herangewachsenen
in russischen Kasernen immer besserbehandelt werden, da freuen sich die Eltern mit immer mehr Kindern.


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