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| Georgien ist als Luftfahrtnation einige Nummern kleiner als Russland - so auch das Fluggerät des Präsidenten (Foto: Rustavi2) | |
Dienstag, 31.08.2010
Saakaschwili auf Putin-Tour: Er steuert eine Cessna
Tiflis. Was Putin kann, kann ich auch, dachte sich Georgiens Präsident Saakaschwili - und setzte sich ans Steuer eines Flugzeugs. Allerdings war dies weder ein Jagd- noch ein Wasserbomber, sondern eine Cessna.
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Der georgische Fernsehsender Rustavi2 zeigte einen fünfminütigen Beitrag, in dem Michail Saakaschwili auf dem linken Pilotensitz mit einer Cessna 206 vom Flughafen in Batumi abhebt. Das Flugzeug macht anschließend einen Rundflug über der am Schwarzen Meer gelegenen Hauptstadt der Teilrepublik Adscharien.
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Wer wirklich steuerte, blieb unklar Deren Verwaltungs-Chef Lewan Warschalomidse saß ebenfalls mit in der sechssitzigen Maschine. Allerdings blieb in dem Fernsehbeitrag unklar, wer auf dem zweiten Pilotensitz saß – und ob Saakaschwili das Flugzeug bei Start und Landung selbst steuerte.
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Vom Boden aus gemachte Aufnahmen zeigen die Maschine jedenfalls bei flotten Flügelschwenks über dem Meer, die so sauber kaum ein Flug-Laie hinbekommen dürfte.
Gezeigt wurde der Fliegerbrille tragende georgische Staats-Chef dafür in Momenten, in denen er mit dem Lotsen in flüssigem Englisch über Funk spricht. Am Ende des Fluges bezeichnete er das einmotorige Fluggerät verharmlosend „als Schmetterling, nicht so was wie große Flugzeuge“.
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Putin: Erst Löschbomberpilot, dann Waljagd ... Saakaschwilis russischer Erzrivale Wladimir Putin hatte sich während der Waldbrände telegen selbst hinter das Steuer eines zweistrahligen Wasserbombers vom Typ Be-200 geklemmt. Unvergessen ist in Russland auch Putins Anreise zu einer Visite in Grosny – er kam auf dem Copilotensitz eines Suchoi-Jagdbombers nach Tschetschenien.
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| Für vier Tage Putins Dienstwagen: ein Lada Kalina Sport (Foto: premier.gov.ru) | |
Putins letzter ungewöhnlicher Einsatz am Steuer war hingegen einfacher und volksnäher, belegte dafür aber eine erstaunliche Ausdauer: Am Montag beendete er seine viertägige Inspektionsfahrt über die neue Transsibirien-Straße von Chabarowsk bis Tschita, die Putin am Steuer eines quitschgelben Kleinwagens vom Typ Lada Kalina hinter sich brachte.
Putin machte sich auf diese Weise selbst auf die Rückreise von seinem Aufenthalt im Russischen Fernen Osten, der Arbeits- mit Urlaubselementen kombiniert hatte - etwa beim Treffen mit Bären und Walen auf Kamtschatka.
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... und schließlich 2000 Kilometer am Lada-Steuer Während der über 2000 Kilometer langen Tour sprach Putin mit Fernfahrern und Dorfbewohnern, besuchte aber auch das im Aufbau befindliche Kosmodrom in Swobodny.
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Außerdem bekamen Journalisten mehrerer großer russischer Medien die Gelegenheit, während der Fahrt vom Beifahrersitz aus mit Putin lange Interviews zu führen.
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Das Ganze ähnelte also sehr einer Wahlkampf-Tour. Allerdings ließ Putin es auch bei dieser Gelegenheit offen, ob er 2012 wieder zu den Präsidentenwahlen antreten wird.
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