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US-Militärs sind in Mittelasien nicht mehr so gern gesehen wie noch vor einigen Jahren (Foto: Iljassow/.rufo)
US-Militärs sind in Mittelasien nicht mehr so gern gesehen wie noch vor einigen Jahren (Foto: Iljassow/.rufo)
Donnerstag, 24.11.2005

Usbekistan setzt deutsche Soldaten vor die Tür

Moskau. Usbekistan bricht seine militärische Zusammenarbeit mit der Nato ab. Auch die 300 Bundeswehrsoldaten, die in Termes an der afghanischen Grenze stationiert sind, sollen die GUS-Republik verlassen.

Nato-Streitkräfte dürfen auch den usbekischen Luftraum nicht mehr nutzen. Die Bundeswehr wickelte über den Stützpunkt Termes bislang den Nachschub für den Afghanistan-Einsatz ab. Die US-Truppen haben Usbekistan bereits verlassen, der letzte Soldat verließ den ehemals amerikanischen Stützpunkt Qarshi-Hanabad vorzeitig bereits am letzten Montag.

Kommen jetzt die Russen?

Usbekistan hatte die nach der Terror-Attacke vom 11. September 2001 mit dem Westen gebildete Allianz nach dem Massaker von Andischan im Frühjahr aufgekündigt, als die Kritik an der brutalen Niederschlagung des Aufstands immer lauter wurde.

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• Usbekistan: Radio-Journalist muss ins Gefängnis (23.09.2005)
• Russland-Usbekistan: Militärkooperation angestrebt (15.11.2005)
• EU verhängt Sanktionen gegen Usbekistan (05.10.2005)
• Bundeswehr prüft Abzug vom Stützpunkt Termes (30.08.2005)
Die Führung in Taschkent hatte der Bundeswehr erstmals vor einigen Monaten offen mit der Ausweisung gedroht, nachdem dem usbekischen Innenminister Zakirjon Almatov ein Visum für eine Reise nach Deutschland verweigert worden war. Die EU-Sanktionen gegen das Regime in Taschkent führten zu weiteren Spannungen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das usbekische Parlament bereits auch schon die Auflösung des US-Stützpunktes Hanabad gefordert.

Der westliche Druck bewog den usbekischen Diktator Islom Karimov (Islam Karimow) schließlich zu einer vollständigen Kehrtwende bei der Außenpolitik. Im November unterzeichnete er mit Wladimir Putin im Moskauer Kreml einen Bündnisvertrag, der auch eine enge militärische Kooperation einschloss.

Der russische Verteidigungsminister und Vizepremier Sergej Iwanow dementierte freilich am Donnerstag Gerüchte, Russland werde in Kürze selbst einen Militärstützpunkt in Hanabad eröffnen. Derartige Pläne existierten nicht, versicherte Iwanow auf einer Dienstreise im Ural. Russland besitze bereits eine Luftwaffenbasis im kirgisischen Kant, die sich “erfolgreich entwickelt”.

(-kp/.rufo)


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