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| Jüdischer Emigrant mit Witz: Wladimir Kunin lebte zuletzt in München (Foto: Dolinin/fontanka.ru) | |
Freitag, 04.02.2011
Schriftsteller Wladimir Kunin in München gestorben
München. Im Alter von 84 Jahren ist der Schriftsteller Wladimir Kunin in München gestorben, wo er seit längeren lebte. Kunin machte Ende der 80er Jahre mit der Erzählung „Intergirl“ über eine Valuta-Prostituierte Furore.
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Kunins „Intergirl“ (russischer Original-Titel "Interdewotschka") erschien in 23 Ländern und 17 Sprachen. Die in russisch-schwedischer Co-Produktion 1989 angefertigte Verfilmung war eines der ersten privat finanzierten Kino-Projekte in der Sowjetunion – und hatte dort enormen Erfolg.
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Ein "Russe auf dem Marienplatz" Kunin, dessen urspünglicher Familienname Feinberg lautete, wurde 1927 in Leningrad geboren. Anfang der 90er Jahre emigrierte er nach Deutschland. Aus dieser Zeit stammen die humorvollen Erzählungen „I go to Haifa“ sowie „Russen auf dem Marienplatz“ und das Buch „Emigration“.
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Nach Angaben von Kunins Freunden litt der Schriftsteller seit einigen Jahren an Lungenkrebs.
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Wie fontanka.ru berichtet, möchte ihn seine Gattin Irina in Deutschland bestatten lassen. In seiner Geburtsstadt St. Petersburg sei er das letzte Mal vor sechs Jahren gewesen.
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