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Hat sich Gazprom-Finanzmanager Krjuka in den eigenen Spielschulden verstrickt? (Foto: Archiv/.rufo)
Hat sich Gazprom-Finanzmanager Krjuka in den eigenen Spielschulden verstrickt? (Foto: Archiv/.rufo)
Montag, 18.10.2010

Gazprom-Finanzmanager: Selbstmord wegen Spielschulden?

Moskau. Der am Sonntag tot aufgefundene Gazprom-Finanzmanager hat wegen hoher Spielschulden Selbstmord begangen, meinen die Ermittler. Kollegen von Gazprom wollen Mord an dem Vize-Chef der Wirtschafts- und Finanzabteilung des Konzerns aber nicht ausschliessen.

Mit einem Knebel im Mund war der erst 36 Jahre alte Sergej Krjuka in der Sonntagnacht in seinem in der eigenen Garage abgestellten Jeep mit einem Kopfschuss tot aufgefunden worden. Neben ihm lag eine Pistole, die ihm nach Auskunft seiner Frau von dem Premierminister Kasachstans geschenkt worden war.

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• Krise packt Gazprom: Gewinn halbiert, Schulden vermehrt (09.11.2009)
• Gazprom gar nicht geizig: Miller macht Millionen (19.06.2009)
• Baturina verkauft Gazprom-Aktien, um Konzern zu retten (23.03.2009)
• Gazprom schuldete Weissrussland 260 Millionen Dollar (30.06.2010)
Krjuka hatte seine Moskauer Wohnung am frühen Sonnabendmorgen verlassen. Erst in der darauffolgenden Nacht wurde er in der Garage entdeckt. Nur mit Hilfe eines Vorschlaghammers sei es gelungen, die Panzerglasscheiben des Wagens zu öffnen, berichten Wachleute.

Krjukow habe sich vermutlich den Knebel selbst in den Mund geschoben, mutmaßt ein Wachmann.

Nach Auskunft seiner Gazprom-Kollegen war Krjuka auf der Arbeit von allen geachtet, war bescheiden und hatte keine Konflikte. Krjuka war bei Gazprom in der Abteilung für Schuldenkontrolle eingesetzt.

Gazprom trägt trotz seiner Monopolstellung eine hohe Schuldenlast. Mit dem Konzern verbundene Firmen sollen in Zukunft verkauft werden, hatte jüngst Finanzminister Alexej Kudrin erklärt.

Angehörige des Toten berichten, dieser habe beim Kartenspiel sehr hohe Schulden gemacht und habe darum in letzter Zeit sehr nervös gewirkt.

Ermittler schliessen einen Mord aus, da die Garagenanlage, in der Krjuka gefunden wurde, lückenlos von Videokameras überwacht werde. Die Aufnahmen würden gegenwärtig ausgewertet.



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