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Die erste Etappe beim Bau des modernen Luftfrachtterminals in Krasnojarsk wurde mit einer Feier begangen. (Foto: kratos.ru)
Die erste Etappe beim Bau des modernen Luftfrachtterminals in Krasnojarsk wurde mit einer Feier begangen. (Foto: kratos.ru)
Montag, 24.10.2011

Potanin bringt sibirische Frachtterminals in Schwung

Krasnojarsk. Russland hat an der internationalen Luftfracht einen Anteil von einem Prozent. Das soll sich ändern. „Interross“ investiert drei Milliarden Rubel, um Krasnojarsk zu einem potenten Fracht-Drehkreuz zu machen.

Einen entsprechenden Vertrag unterschrieb das Unternehmen des russischen Oligarchen Wladimir Potanin mit der Moskauer Luftfahrtbehörde und dem Föderalen Zolldienst. Mit den umgerechnet knapp 70 Millionen Euro soll der Frachtterminal am Krasnojarsker Flughafen Jemeljanowo entscheidend ausgebaut werden.

Die internationale Luftfracht ist in Russland bisher sträflich vernachlässigt worden. Der jährliche Warenumschlag macht im ganzen Land gerade einmal so viel aus, wie allein am Flughafen von Neu Delhi jedes Jahr abgefertigt wird.

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Und doch hat Russland das Potential, sich zu einem wichtigen und nachgefragten Verkehrsknotenpunkt in diesem Segment zu mausern. Die Voraussetzungen dafür sind die Modernisierung der bestehenden Frachtterminals und Erleichterungen bei der Zollabfertigung der per Luft transportierten Waren.

Jemeljanowo in Krasnojarsk ist bereits der zweite Flughafen, in den Potanins Imperium investiert. Ende letzten Jahres hat ein ähnliches Projekt am Moskauer Airport Scheremetjewo begonnen.

Für europäische Frachtbeförderer bedeuten derartige Initiativen in Perspektive, dass sie billiger und schneller mit dem Fernen Osten verlinkt werden. Für Sibirien eröffnet sich die Möglichkeit, an den potenten Märkten in Europa und Asien zu partizipieren, was der Region einen mächtigen wirtschaftlichen Entwicklungsimpuls geben könnte.

Übrigens hat Lufthansa Cargo bereits auf die Veränderungen in Krasnojarsk reagiert und mit dem Flughafen Jemeljanowo einen Dreijahresvertrag abgeschlossen, mit dem die Luftfrachtabfertigung des deutschen Unternehmens geregelt wird.



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