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Wladimir Potanin tritt US-Eliteclub bei. (Foto: Interross)
Wladimir Potanin tritt US-Eliteclub bei. (Foto: Interross)
Mittwoch, 20.02.2013

Potanin tritt US-Milliardärs-Spendeninitiative bei

Moskau. Interross-Chef Wladimir Potanin hat sich der amerikanischen Milliardärs-Initiative „The Giving Pledge“ angeschlossen. Damit verpflichtet er sich, einen Teil seines Vermögens für gute Zwecke auszugeben.

Potanin ist der erste Russe, der dem elitären Club beitritt, der übersetzt in etwa „Das Spendenversprechen“ bedeutet. Er war im Juni 2010 von den US-Amerikanern Bill Gates und Warren Buffet gegründet worden. Heute sind 105 Milliardäre aus neun Ländern dort Mitglied.

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Die Idee: „Superreiche“ sollen sich verpflichten, 50 Prozent ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Nicht unbedingt hier und heute, sondern nach eigenem Gutdünken, etwa im Alter oder per Testament.

Wladimir Potanin befindet sich in illustrer Gesellschaft, denn zu den Clubmitgliedern zählen unter anderem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg.

Der Besitzer der Finanzholding „Interross“ und Generaldirektor von „Norilsk Nickel“ betreibt selbst einen Wohltätigkeitsfonds, die Potanin-Stiftung. Sie unterstützt vor allem innovative Museums- und Kunstprojekte.

Stiftungsdirektorin Larisa Selkowa betont, Potanins Entscheidung, dem illustren Milliardärsclub beizutreten, werde keine negativen Auswirkungen auf die Tätigkeit des Potanin-Fonds haben.



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Holger Eekhof 24.02.2013 - 13:08

Nicht gestohlen :))

Das Geld ist nicht gestohlen, es hat nur zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen und aus anderen Notwendigkeiten heraus den Besitzer gewechselt...

Allerdings nicht den moralischen Eigentümer - aber Herr Potanin ist sich dieses feinen, spezifisch russischen Unterschiedes stets bewußter als manch andere Oligarchen gewesen... :))

Und Giving Pledge beizutreten ist schon okay, denn ein Beitritt zu dieser Initiative hat keinerlei Auswirkung auf den Verwendungsort tatsächlich zur Verfügung gestellter Mittel. Dies bleibt alleinig in der Entscheidung des Stiftenden.

Und bei Potanin ist wohl auch die Verwendungsrichtung klar, wenn man seine bisherige Spendentätigkeit ansieht:

Er wird stets als Russe handeln, dem der Unterschied zwischen Besitz und moralischem Eigentum bewußt ist :).


Patriot 20.02.2013 - 15:02

Sein gestohlenes Geld gehört den Russen

wieder einmal typisch. Man stiehlt das Geld in Russland und gibt es im Ausland aus. Egal, ob das Spende ist. das Geld gehört zurück nach Russland. Dort gibt es genug Arme.


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