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Russland Leserkommentare


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  • 21.05.2013 9:01   Matrioskin

    Es sei jeder gewählten Administration gestattet einen eigenen Weg zu finden, aber sie muss sich an der Meinung und den Bedürfnissen aller Bürger messen lassen, egal ob Deutschland oder Russland. Es gibt wohl ebensoviel Vertuschung, Mauschelei und Wirtschaften in die eigene Tasche in Deutschland wie in Russland. Aber eine Administration, die auf nationales (teils nationalistisches) Gehabe, Militarisierung und selbst bei Banalitäten auf Geheimdienstkontrolle setzt, und dessen unterstützende Kader nachweißlich auf Wahlbetrug setzen, dem muss man doch aus deutscher Erfahrung meines Erachtens zu Recht kritisch und mit Sorge gegenüberstehen. Einige russische Politiker scheinen wohl nicht allzu überzeugt von einer ehrlichen Chance auf Legitimation durch Wahlen mit einem pragmatischen ehrlichen Wahlprogramm. Allzu oft scheint die kritische Selbstreflektion zu fehlen. Zu viele Leere Worthülsen zu wenig Taten: das Resultat - keiner meiner Bekannten in Russland ist ernsthaft von den Volksvertretern überzeugt. Immer noch zählen Parteizugehörigkeit oder -unterstüztung zu wesentlichen Garanten einer gesichterten Karriere in der Wirtschaft und Administration. Immer noch finden sich wenig überzeugte Anhänger. Blinde, polemische Kritik von Grünenpolitikern scheint Unangebracht, aber eine selbstreflexive, konstruktive Kritik auf Basis der eigenen Erfahrungen mit DDR und 3. Reich ist durchaus hoch angebracht. Mir tun die russischen (wie auch die deutschen) Politiker leid, die in dauerndem Stress, Elbogenkampf und im Unreinen mit sich selbst leben müssen.

    Meinung & Analyse | Grüne Russlandpolitik: Es droht der ostpolitische GAU
    29.03.2013 19:37   Matrioskin

    ...ob man wohl auch als ausländischer Agent Held der russischen Arbeit werden kann? Wenn sich Gérard Depardieu in der Volksfront engagiert, hat der doch gute Karten

    Politik | Putin belebt Held der Arbeit und Schuluniformen wieder
    25.03.2013 16:09   Matrioskin

    Schade. Volle Fahrt zurück. Da ist die Sowjetunion daran zerbrochen, dass das System allgemein jenseits der Öffentlichkeit hinterfragt wurde (neben dem wirtschaftlichen Bankrott natürlich). Jetzt bewegt sich Russlands politisches System wieder auf dieselbe Abkoppelung von Interessen der Bevölkerung und denen staatlichen Institutionen zu. Marktwirtschaftliche Abhängigkeitsverhältnisse gepart mit leichtem wirtschaftlichem Aufschwung und Rohstoffgewinnen machen diese System vielleicht auch noch für die nächsten 74 Jahre stabil.
    Da weiß man nicht, was besser ist: die Diktatur marktwirtschaftlicher Zwänge oder ein Beamten- und Sicherheitsstaat der Seilschaften. Schade, dass es keinen Resetknopf gibt.

    Politik | Regionen können Gouverneurswahlen wieder abschaffen
    07.02.2013 11:02   Matrioskin

    Keine Unehrlichkeit decken

    Ich denke, es kann nicht angehen Unehrlichkeit und Betrügerei zu Verdecken. Mag es auch überzogene Kritik sein, im Kern hat sie recht. Dass sie vor allem russischen Patrioten weh tut beweißt das nur um so deutlicher.
    Natürlich dürfen sich auch Russische Journalisten deutsches Unrecht und Unerlichkeit aufdecken, das ist ihre Arbeit. Jedoch VORSICHT vor Argumenten, wie: "wenn die das selbst in Europa nicht besser können, dann ist das ja vielleicht auch bei uns nicht so schlimm."
    Die Aufgabe von Journalisten dieses Nachrichtenforums ist es in deutscher Sprache deutlich auf Probleme in der russischsprachigen Welt hinzuweisen. Alle regelmäßigen Leser und Russlanderfahrenen wissen: Sotschi ist nur die Spitze des Eisbergs, wenn selbst bei diesem Prestigeprojekt unter direkter Aufsicht des Präsidenten solche Dinge passieren.
    Dies lässt nur zwei Schlüsse zu: 1) Putin ist ohnmächtig gegenüber der Korruption und Klüngelwirtschaft oder
    2) Putin rügt öffentlich, klagt mediengerecht an, aber tolleriert dieses Verhalten weitgehend bzw. profitiert eventuell selbst davon, zumindest durch Abhängigkeitsverhältnisse.
    Gruß,
    M.


    Panorama | Ein Jahr bis Sotschi: Putin übt harte Manöverkritik
    09.01.2013 14:57   Matrioskin

    Tourismuspotential nur durch Bürokratieabbau

    Tourismus braucht Zeit zum Wachsen und kann nicht wie von russischen Insitutionen angenommen einfach so geplant werden. Zu erst kommen oft die Backpacker und Individualtouristen. Diese tragen maßgeblich für eine Mund-zu-Mund-Propaganda und damit zum Ruf und Image eines Standortes bei.
    Aber genau diese scheinem dem russischen Staat unliebsame Gäste. Russland möchte sofort die plan- und lenkbare Tourismusindustrie und nicht den eigensinnigen Fremdenverkehr. Dies könnte man zumindest mit Blick auf Visa- und Registrierungsregelungen meinen. Wer hat schon von einem Land gehört in dem Touristen sich innerhalb von drei (inzwischen ja sieben Tagen) unter Androhung hoher Strafen nur bei registrierungsfähigen Großhotels registrieren lassen können, wobei die dem Geheimdienst unterstellten Registrierungsstellen nur in den Regionszentren (also oftmals hunderte Kilometer entfernt) zu finden sind.
    Russland ist ein Reiseland und kein Land, indem westliche Touristen zur Erholung an einen teuren und vermüllten Schwarzmeerstrand zur Erholung kommen. Selten bleiben Reisende länger als ein oder zwei Tage an ein und dem selben Ort (siehe Transsib, Städtereisen oder Gebirgstouren). Zeige mir mal jemand zum Beispiel die Großhotels mit preisleistungsmäßig zumindest akzeptablen Konditionen im Altai, Sajan oder Ural, die einen legitime Expressregistrierung über Nacht anbieten würden.
    Viele Touristendienstleister Registieren in Moskau oder Sankt Petersburg auf fragwürdige Adressen und fremde Hotels, während die Gäste auf dem Weg nach Wladiwostok oder Peking sind. Erkläre mir jemand einmal dieses scheinheilige und auf Touristenkontrolle (und damit scheinbar auf Angst) basierte russische Fremdenverkehrssystem.

    Gruß,
    M.

    Panorama | Touristisches Potential Russlands bleibt unausgeschöpft
    02.02.2012 10:53   Matrioskin

    Ich find ihn gut.

    Der Amtsarzt hat doch wirklich Charakter. Die meisten Politiker sorgen sich doch erst, wenn einer weint! Ob wohl die russischen Krankenkassen, die Nichtteilnahme an Demonstrationen mit Bonuspunkten belohnen oder sie gar als Präventionskurs anerkennt und Kosten zu 80% erstattet?
    Kriechen hat System...

    Russland-News | Amtsarzt warnt vor Demonstrationen bei bitterer Kälte
    26.01.2012 19:02   Matrioskin

    Registrierungsregeln der reinste Hohn

    Die Regeln für die Registrierung von Ausländern sind wohl das unpraktikabelste was es gibt. Zeige man mir mal ein bezahlbares Hotel, das seine Gäste ordentlich registriert, oder eine bezahlbare Wohnung deren Vermieter, seine Mieter freiwillig registriert. Wie registriert man sich überhaupt bei der weitgehend fehlenden touristischen Infrastruktur und den überfüllten Migrationsdiensten irgendwo am Stadtrand mit teilweise bis zu 2 Tagen Warteschlangen. Bevor man über die Abschaffung der Visapflicht spricht, sollte man eher die Registrierungsregulierung vereinfachen, denn sie ist meines Erachtens die größere und vor allem sinnlosere Hürde für eine Annäherung zwischen Ost und West.

    Russland-News | Putin will Gastarbeiter strenger kontrollieren


    Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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