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| 20 Jahre nach dem Fall der Mauer - eine Ausstellung in der Moskauer Manege. (Foto: kuhlmann/.rufo) | |
Donnerstag, 30.07.2009
Moskauer Manege zeigt den Fall der Berliner Mauer
Moskau. Dem Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren werden auch in Moskau mehrere Kulturveranstaltungen gewidmet. Eine Fotoausstellung dieser Reihe zeigt seit Dienstag die Manege. Vernissage-Gast war auch Michail Gorbatschow.
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Die Ausstellung “Fall der Berliner Mauer” in der Ausstellungshalle Manege zeigt Fotografien, die den Bau und den Fall der Berliner Mauer sowie das Leben in Berlin zwischen den beiden Ereignissen dokumentierten.
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Viele dieser Bilder sind längst in der ganzen Welt bekannt geworden, wie etwa die emotionale Serie zum Mauerfall von Anthony Suau, dem Gewinner des Preises World Press Photo-2009.
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Suau habe einige Fotos schon seit Jahren nicht mehr ausgestellt, macht jedoch dieses Mal eine Ausnahme, sagte bei der Eröffnung Olga Swiblowa, Ausstellungsorganisatorin und Leiterin des Moskauer Hauses der Fotografie.
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Eine thematische Abteilung bildet außerdem die Serie “Berlin Kreuzberg SO-36” von Peter Frischmuth. 20 Jahre nach dem Mauerfall stellte er sich mit der Kamera an denselben Stellen auf, von wo er in den 1980er Jahren Ostberlin fotografiert hatte. Den Blick auf die jeweiligen Orte in Schwarz-Weiße und in Farbe kann man nun in der Ausstellung vergleichen.
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Gorbatschow: 90 Prozent nicht gesehen
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| Ein Klassiker: Honecker und Breschnew beim Bruderkuss. (Foto: Bernd Koehler) | |
Zur Ausstellungseröffnung am Dienstagabend kam auch Michail Gorbatschow. Der erste (und letzte) Präsident der Sowjetunion schaute sich die Fotografien an und sagte im darauf folgenden Begrüßungswort, er habe 90 Prozent davon bisher nicht gesehen, obwohl er auch ein Teilnehmer der Ereignisse war.
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“Es gibt heute viele Leute, die gern neue Trennungslinien ziehen. Wir müssen aber aus der Geschichte lernen”, fügte Gorbatschow hinzu. Die deutsche Teilung und ihre Überwindung ist dafür ein gutes Lehrstück, sollte man meinen.
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Weitere Veranstaltungen zum Mauerfall im Herbst
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Im Ausstellungsraum der Manege werden außer Fotos auch Filme gezeigt, darunter “Der Himmel über Berlin” von Wim Wenders, “Spur der Steine” von Frank Beyer und “Die Stille nach dem Schuss” von Volker Schlöndorff.
Die Ausstellung “Fall der Berliner Mauer”, die von der Deutschen Botschaft gemeinsam mit dem Moskauer Haus der Fotografie organisiert wurde, läuft vom 30. Juli bis zum 13. September.
Sie ist nicht die einzige, die sich in Moskau mit dem Mauerfall vor 20 Jahren auseinandersetzt. Anfang Juli begann im Zentralen Haus des Künstlers die “Europäische Werkstatt”, wo Künstler aus Russland und Europa ihre Werke zum Thema “Europa 20 Jahre ohne Mauern” vorstellten.
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Auch im Moskauer Haus der Fotografie werden im Oktober und November weitere Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Mauerfall geplant, versichert Galerieleiterin Swiblowa.
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