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Freitag, 20.01.2012
Russland Geschichte: Olympia-Boykott, Heiratsverbot
St.Petersburg. Am 20. Januar 1980 erklärte US-Präsident Jimmy Carter den Boykott der bevorstehenden Olympischen Spiele in Moskau, weil die Sowjetunion Afghanistan okkupiert hatte. Später unterstützen, finanzieren und bewaffnen die USA die anti-sowjetische Befreiungsbewegung in Afghanistan, darunter auch einen gewissen Bin Laden.
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Zehn Jahre später, am 20. Januar 1990á rückten sowjetische Truppen in Baku ein, der Hauptstadt der Sowjetrepublik Aserbeidschan. Beim Einmarsch wurden mindestens 183 Menschen getötet. Mit dem Truppeneinsatz sollte versucht werden, die aserbeidschanisch-nationalistische Bewegung zu unterdrücken.
Bei Pogromen von Aserbeidschanern gegen die armenische Minderheit waren viele Armenier getötet worden. 220.000 Armenier flüchteten aus Aserbeidschan. Das armenisch besiedelte Autonome Gebiet Berg-Karabach (Nagorny Karabach) sagte sich von Aserbeidschan los.
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Ebenfalls am 20. Januar, aber im Jahre 1714, hatte Zar Peter der Große allen Adeligen verboten zu heiraten, wenn sie nicht zuvor eine für den Staatsdienst ausreichende Bildung erworben hätten. Peter I. führte persönlich die Reifeprüfungen durch.
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