Nikolai Bordjuscha ist seit 2003 Generalsekretär des Rats für kollektive Sicherheit der GUS
Aktualisiert 30.12.2011 09:47
Nikolai Nikolajewitsch Bordjuscha
Generalsekretär des Rates für kollektive Sicherheit der GUS-Staaten
Zitat: „Als ich im Kreml arbeitete, verstand ich, dass das Land nicht von Präsident Jelzin regiert wird, sondern von einem Häufchen gewissenloser Gestalten. Sie entscheiden im Namen des Präsidenten, doch nur zu ihrem eigenen Vorteil. Das kann und will ich nicht mitmachen“.
Geboren: 20.10.1949 in Orjol.
Laufbahn: Abschluss der Höheren Kommandeurs-Ingenieurhochschule in Perm. Militärdienst in verschiedenen Funktionen in Armee und KGB. Vize-Personalchef beim Regierungskommunikationsdienst (FAPSI). Vize-Kommandeur der russischen Grenztruppen. Direktor der Grenzbehörde. Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Russlands und kurze Zeit Leiter der Kremladministration. Botschafter in Dänemark. Seit 28.4.2003 Generalsekretär des Rates für kollektive Sicherheit der GUS-Staaten.
Skandale: In seiner Zeit als Botschafter in Kopenhagen lief die Auseinandersetzung um den Emissär Aslan Maschadows, Achmed Sakajew.
Familie: verheiratet, ein Sohn.
Hobbys: Volleyball.
Laufbahn:
Dezember 2011 Kirgisiens Präsident Almasbek Atambajew kritisiert öffentlich, dass sich Bordjuscha in die inneren Angelegenheiten seines Landes einmische.
12. Juni 2007 Auszeichnung mit dem Orden „Für Verdienste vor dem Vaterland“.
Seit 28. April 2003 Generalsekretär des Rates der kollektiven Sicherheit der GUS-Staaten.
1999 – 2003 Botschafter in Dänemark
Dezember 1998 – März 1999 Leiter der Präsidialadministration
September 1998 – März 1999 Sekretär des nationalen Sicherheitsrates Russlands
Januar 1998 – September 1998 Direktor der Grenzbehörde.
1995 – 1998 Stellvertretender Direktor der Grenzbehörde.
1992 – 1995 Stellvertretender Kommandeur der russischen Grenztruppen.
1991 – 1992 1. stellvertretender Personalchef beim Regierungskommunikationsdienst (FAPSI).
1972 – 1991 Militärdienst in verschiedenen Funktionen sowohl in der Armee als auch beim KGB.
1972 Abschluss der Höheren Kommandeurs-Ingenieurhochschule in Perm.
Freunde und Team:
Jewgeni Primakow. Befreundet mit Andrej Nikolajew, einem ehemalkigen hochrangigen Armeegeneral. Nikolajew war zudem zwischen 1999 - 2003 Vorsitzender des Duma-Verteidigungsausschusses.
In seiner Zeit als Botschafter in Kopenhagen lief die Auseinandersetzung um den Emissär Aslan Maschadows, Achmed Sakajew.
Familie und Eltern:
Verheiratet, ein Sohn.
Hobbys und Charakter:
Spielt gern Volleyball. Gilt als effektiver Apparatschik, dabei aber offen und geradlinig.
Zitate:
" Als ich im Kreml arbeitete, verstand ich, dass das Land nicht von Präsident Jelzin regiert wird, sondern von einem Häufchen gewissenloser Gestalten. Sie entscheiden im Namen des Präsidenten, doch nur zu ihrem eigenen Vorteil. Das kann und will ich nicht mitmachen. "
" Die positiven Erwartungen der Bevölkerung nach der Formierung der neuen Regierung hängen eng mit dem Namen Primakow zusammen. " (1998).
Sicherheitsabstand sieht anders aus. Aber wenn an der Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg der Rundflug-Helikopter startet und landet, sind Zuschauer immer ganz nah dabei. Sobald sie allerdings der Rotorwind samt Staubwolke erfasst, haben die Neugierigen wieder etwas Nützliches fürs Leben gelernt. (Topfoto: Deeg/.rufo)