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Freitag, 15.02.2008
2.000 Prozent: Russische Banken schröpfen Kreditnehmer
Moskau. Der erste Stellvertreter des russischen Generalstaatsanwalts Alexander Buksman hat zu einer schärferen Bestrafung von Kreditbetrugsfällen aufgerufen. Auf einer Sitzung der russischen Verbraucherschutzbehörde „RosPotrebNadsor“ erklärte Buksman, im vergangenen Jahr hätten verschiedene Banken ihre Kreditnehmer mit Zinsen und Gebühren in Höhe von bis zu 2.000 Prozent zur Kasse gebeten.
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Auf die schwindelerregenden Abgaben seien die Verbraucher aber vor der Erteilung des Kredits nicht ausdrücklich hingewiesen worden, so Buksman. Am dreistesten habe die „NMD“-Bank ihre Kunden abgezockt – Zinsen und Gebühren hätten sich in einzelnen Fällen auf eine Gesamthöhe von 2.000 Prozent der Kreditsumme aufgetürmt.
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Auch die „Absolut Bank“ und die „Puschkin Bank“ hätten ihre Kunden mit 776 Prozent beziehungsweise 152 Prozent über Gebühr geschröpft.
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Buksman rief die Verbraucherschutzbehörde dazu auf, gegen die Abzocke rigoros vorzugehen. Von seiten der Staatsanwaltschaft sagte Unterstützung zu. „Wir hatten bereits betrogene Sparer, betrogene Aktionäre und jetzt gibt es bei uns auch noch betrogene Kreditnehmer“, zieht Buksman sein Fazit.
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