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Mittwoch, 07.06.2006
Duma ruft Rada zu Widerstand gegen NATO-Beitritt auf
Moskau. Die Abgeordneten der russischen Staatsduma haben ihre Kollegen in Kiew aufgefordert, gegen einen eventuellen NATO-Beitritt der Ukraine zu stimmen. Dies würde den guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine schaden, hieß es in dem Schreiben. Die Rada soll ein umstrittenes ukrainisch-amerikanisches Militärmanöver auf der Krim absegnen.
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Seit über einer Woche tobt ein erbitterter Konflikt auf der ukrainischen Halbinsel. Einwohner protestieren heftig gegen das geplante Militärmanöver.
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Das Regionalparlament erklärte die Krim kurzerhand zur NATO-freien Zone, obwohl die Übung streng genommen gar nicht unter der Hoheit der NATO steht. Nun soll das ukrainische Parlament entscheiden, ob das Manöver stattfinden kann oder nicht.
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Auch Russland ist gegen die Durchführung solcher Militärübungen an seiner Grenze. Offenbar sehen die Parlamentarier darin den ersten Schritt zu einem NATO-Beitritt des Nachbarlandes.
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Die Duma-Abgeordneten bezeichneten die Entwicklung auf der Krim als eine "gefährliche Wende, die die traditionell guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine gefährdet."
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(ab/.rufo)
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