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Donnerstag, 19.04.2007
EM 2012 in der Ukraine - ein Sieg für Juschtschenko
Kiew/ Warschau: Der internationale Fussballverband hat gestern als Austragungsort für die Europameisterschaft 2012 Polen und die Ukraine ausgewählt – Russland hat damit für die Austragung von 2016 kaum Chancen.
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Die Entscheidung des Verbands wurde gestern von den polnischen und ukrainischen Fussballfans mit viel Jubel aufgenommen. Die beiden Länder hatten sich damit gegen den Favoriten der Vorauswahl Italien durchgesetzt. Nach der EM 2008 Schweiz-Österreich hat sich die UEFA für eine weitere Doppellösung entschieden.
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Es ist geplant, die Spiele in den folgenden Städten auszutragen: Ukraine: Kiew (Olympiastadion, Baujahr 1923, im Umbau für 75.000 Zuschauer), Dnepropetrowsk (Stadion im Bau für 35.000 Zuschauer), Donetzk (Stadion im Bau für 50.000 Zuschauer), Lwow (Stadion „Ukraina“, Baujahr 1970, Plätze: 40.000, Umbau oder Neubau noch in Planung).
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Polen: Danzig (Baltic Arena, im Bau bis 2010 für 44.000 Zuschauer), Posen (Stadtstadion, Baujahr: 1980, im Umbau für 46.000 Zuschauer), Warschau (Nationalstadion, im Bau bis 2009 für 70.000 Zuschauer), Breslau (Olympiastadion (im Umbau bis 2010 für 45.000 Zuschauer).
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Wie die Tageszeitung „Kommersant“ schreibt, kann der Zuschlag in der Ukraine auch als politischer Erfolg für Präsident Viktor Juschtschenko gewertet werden. Im aktuellen Machtkampf mit seinem Rivalen Viktor Janukowitsch vertritt Juschenko die pro-europäische Seite. Sie hat nun durch die UEFA unerwartete Schützenhilfe bekommen.
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Russland wird als EM-Austragungsort für 2016 kaum noch Chancen haben, da sich die UEFA kaum für ein weiteres osteuropäisches Land in Folge entscheiden wird. Russland wird allenfalls für 2020 oder eher für 2024 wieder berücksichtigt werden. Russische Fussball-Funktionäre sind erstaunt und enttäuscht über diesen Entscheid, war doch zuvor Italien klarer Favorit gewesen. Für sie ist diese Wahl ein politisches Zeichen.
(eva/.rufo/.St. Petersburg)
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