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Dienstag, 19.02.2008
Einstürze: Gebäude zu schwach für Moskauer Winter
Moskau. Wie jetzt bekannt wurde, sind am Wochenende in Moskau und Umgebung zwei Neubauten eingestürzt. Zumindest in einem Fall unterschätzten die Bauunternehmer offenbar die Witterungsverhältnisse.
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Bereits am Sonntag gaben die Wände einer großen Kühlanlage für Fleisch im Moskauer Vorort Domodedowo nach. Die 20 Meter hohen Wände des Turms stürzten zusammen und begruben unter sich auf einer Fläche von 3.600 Quadratmetern große Mengen Fleisch und anderer Waren.
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Deutsches Unternehmen baute Kühlturm
Menschen kamen nach ersten Ermittlungsergebnissen nicht zu Schaden. Denn in der gesamten Kühlhalle wurde wegen der niedrigen Kühltemperaturen um minus 24 Grad Celsius ausschließlich Roboter eingesetzt.
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Die Anlage war von einem deutschen Bauunternehmen errichtet und im November 2007 in Betrieb genommen worden.
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Zwei Bauarbeiter sterben unter Trümmern
Am Montag stürzte in einem anderen Neubau an der Warschawskoje Chaussee im Süden Moskaus die Decke des ersten Stockwerks herunter. Ursachen entsprechend ersten Ermittlungen: Die Stützpfeiler waren nicht richtig angebracht und außerdem durchzogen zahlreiche tiefe Risse die Beton-Decke.
In die Risse war in den vergangenen Monaten Wasser eingedrungen und gefroren. Bei sinkenden Temperaturen hatte sich das Eis ausgedehnt und schließlich brach die Betondecke und stürzte herab.
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Bei dem zweiten Einsturz kamen Menschen zu Schaden: Ein 29-jähriger und ein 42-jähriger Bauarbeiter wurden unter den Trümmern begraben. Zwei weitere Arbeiter wurden verletzt und einer von ihnen mit starker Gehinrerschütterung in ein Moskauer Krankenhaus eingeliefert.
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