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Mittwoch, 02.04.2008
SPB: Schwarzgeld-Fund bei Wirtschaftskriminalisten
St. Petersburg. Bei einer Durchsuchung der Büros einer Sondereinheit gegen Wirtschaftskriminaliät der Petersburger Polizei sollen angeblich 8 Mio. Rubel (ca. 215.000 Euro) in bar gefunden worden sein.
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Die Information über die genaue Summe bedürfe aber noch einer Bestätigung, schränkte die Internetzeitung fontanka.ru ein, die über gute Informationskanäle in die Sicherheitsdienste verfügt.
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Vorgenommen wurde die Durchsuchung bei den Polizeikollegen von Wirtschaftskriminalisten des Inlandsgeheimdienstes FSB. Beide Stellen haben ihre Büros in verschiedenen Gebäuden der Sacharewskaja–Straße in St. Petersburg.
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Ein weiteres Indiz für die anhaltenden internen Konkurrenzkämpfe zwischen den diversen russischen Polizei-, Sicherheits- und Geheimdiensten ist eine Anzeige des inzwischen wegen Korruptionsverdachts abgesetzten Leiters der Ermittlungsabteilung der russischen Generalstaatsanwaltschaft Dmitri Dowgi.
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Dowgi hatte seinen Petersburger Kollegen mitgeteilt, dass er am Freitag bei einem dienstlichen Besuch in St. Petersburg von vier Autos mit identischen Nummernschildern beschattet worden sei. Eines dieser Fahrzeuge habe auch seinen Dienstwagen gerammt.
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Petersburger Polizei-Vertreter erklärten gegenüber dem „Kommersant“, dass zumindest keine einheimischen Dienststellen für diesen Vorfall verantwortlich seien. „Ich denke, dies sind Moskauer Auseinandersetzungen“.
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