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Mittwoch, 13.08.2008
Georgien: EU begrüßt Friedensplan und schickt Soldaten
Brüssel. Die EU-Außenminister haben dem Plan zur Regulierung der Krise in Südossetien zugestimmt. Gleichzeitig erklärte die Eruopäische Union ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich an Friedensmissionen in der Region zu beteiligen.
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Der Plan zur Regulierung der Krise war von Frankreich, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, vorgelegt und sowohl in Moskau, als auch in Tiflis (mit einer Ausnahme) gebilligt worden. Nun erhielt der Friedensplan auch Unterstützung durch die EU-Außenminister.
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Frankreichs Chefdiplomat Bernard Kouchner zeigte sich nach der Sitzung erfreut über die Einigung. Dies beweise, dass die EU politisch effektiv sei.
Diese Effektivität will der Staatenbund nun offenbar auch mit einem Blauhlemeinsatz im Kaukasus demonstrieren. "Die EU ist bereit, daran (an einer Blauhelmmission im Kaukasus - d.R.) teilzunehmen, einschließlich eines Bodeneinsatzes, um die Bemühungen von UN und OSZE zu unterstützen", erklärte der irische Europakommissar Peter Power.
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Bereits zuvor hatte die Ukraine ihre Bereitschaft an einem Einsatz signalisiert. Präsident Viktor Juschtschenko forderte, die Mission zu internationalisieren.
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Die bisherigen Blauhelmtruppen bestanden aus einem gemischten georgisch-ossetisch-russischen Kontingent.
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