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Dienstag, 14.10.2008
Russland morgen: Genfer Georgien-Gespräche beginnen
Moskau. Morgen beginnen in Genf die vom Sarkozy-Medwedew-Friedensplan vorgesehenen Gespräche über eine Friedensregelung im Kaukasuskonflikt und den zukünftigen Status Abchasiens und Südossetiens.
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Die EU gestand gestern Vertretern der beiden von Russland einseitig anerkannten abtrünnigen georgischen Teilrepubliken zu, an den Expertenrunden bei den Verhandlungen teilzunehmen - nicht jedoch an der Plenarsitzung.
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Von EU-Seite wird kritisiert, dass Russland zwar seine Truppen wie abgesprochen aus „Kerngeorgien“ abgezogen hat, aber dennoch die Vereinbarungen des Friedensplanes nicht erfüllt hat: Darin heißt es, dass die Truppen auf jene Positionen zurückkehren, die sie vor Kriegsausbruch am 7. August inne hatten.
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Russische Verbände und Einheiten der Abchasen bzw. Südosseten stehen jetzt aber auch in jenen Abschnitten der Republiken, die früher unter Kontrolle der georgischen Regierung standen: dem Gebiet um Achalgori im Osten Südossetiens sowie dem Oberen Kodori-Tal in Abchasien.
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In Moskau wird morgen Finanzminister Alexej Kudrin vor der Duma über die Auswirkungen der Weltfinanzkrise auf die russischen Devisenreserven und die Rücklagen des sog. „Stabilitätsfonds“ referieren.
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Vor dem Gericht des Moskauer Militärbezirks beginnt das Verfahren gegen einige Mittäter des Politkowskaja-Mordes. Der mutmaßliche Todesschütze ist flüchtig, die eigentlichen Auftraggeber wurden bislang nicht ermittelt.
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