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Samstag, 09.08.2008
Saakaschwili verhängt Kriegsrecht in Georgien
Tiflis. Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat das Kriegsrecht verhängt. Grund sei „die militärische Aggression Russlands“. An der Grenze zu Abchasien werden immer mehr georgische Truppen zusammengezogen.
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Die Verhängung des Kriegsrechts wird auf die Kampfhandlungen keinen Einfluss nehmen, es ist eher für den „Hausgebrauch“ gedacht, um die Opposition niederzuhalten. Die Frage ist aber, ob Michail Saakaschwili sich auf eine (gefährliche und im Endeffekt aussichtslose) Konfrontation mit Russland einlässt oder seine Niederlage einsieht und nur noch versucht, politisches Kapital daraus zu schlagen.
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Russland wird es zu lassen wissen, in Georgien einzumarschieren. Das würde einen „großen“ Krieg mit allen seinen Folgen bedeuten. Russland wird sich auf den Schutz Südossetiens beschränken und sich dabei auf das Uno-Mandat seiner Friedentruppe berufen.
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Aus Abchasien wird indessen berichtet, Georgien würde an der Grenze immer mehr Truppen zusammenziehen. „Im Laufe der letzten 24 Stunden… beobachten wir eine bedeutende Verstärkung der georgischen Posten entlang der gesamten Grenze“, sagte Ruslan Kischmarija, Bevollmächtigter des abchasischen Präsidenten. (mig/sb/.rufo)
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